Splunk verspricht verbesserte Entscheidungsfindung – vor allem in der Cloud

Die sogenannte Data-to-Everything-Plattform Splunk Enterprise 8.1 und Splunk Cloud sind mit erweitertem Funktionsumfang nun generell verfügbar.

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(Bild: Gorodenkoff/Shutterstock.com)

Von
  • Matthias Parbel

Im Rahmen seiner Anwenderkonferenz conf20 gibt das Unternehmen Splunk den erfolgreichen Abschluss der Testphase von Splunk Cloud on Google Cloud bekannt und legt Version 8.1 von Splunk Enterprise vor. Die auf zentralisiertes Logging und Monitoring von Container-Workloads und Kubernetes ausgelegte Datenplattform soll Anwendern Werkzeuge und Entscheidungshilfen für den sicheren sowie reibungslosen Betrieb ihrer IT-Systeme an die Hand geben – in der Cloud, in hybriden Umgebungen wie auch On-Premises.

Nach Übernahme der Firma SignalFX im vergangenen Jahr steht deren SignalFX Infrastructure Monitoring nun als Add-on für Splunks ITSI-Dienst (IT Service Intelligence) zur Verfügung, der Tracing- und Metrikdaten für Analyse und Monitoring in die sogenannte Data-to-Everything-Plattform einbindet, um Anwendern umfassendere Einblicke in ihre Umgebungen zu verschaffen. Splunk Enterprise 8.1 wartet darüber hinaus mit einem aktualisierten Data Stream Processor (DSP) 1.2 sowie dem neuen Splunk Machine Learning Environment (SMLE) auf, einer Umgebung, die gezielte Unterstützung beim Aufbau von ML-Modellen und deren Übertragung in den produktiven Einsatz leisten soll. Den DSP will Splunk vor allem für den Einsatz in Multi-Cloud-Anwendungen sowie mit ergänzenden ML-Funktionen optimiert haben. Anwender sollen dadurch leichter auf Daten in Cloud-Diensten wie Google Cloud Platform oder Azure Event Hub zugreifen, sie verarbeiten und routen können.

Um sämtliche Plattformdienste künftig auch Cloud-nativ bereitstellen zu können, hatte Splunk in Kooperation mit Google eine umfassende Testphase mit Early-Access-Kunden für Splunk Cloud on Google Cloud auf den Weg gebracht: der Dienst steht ab sofort sämtlichen Kunden für den produktiven Einsatz offen. Darüber hinaus kündigt das Unternehmen die Verfügbarkeit des Splunk Operator for Kubernetes an, mit dem Anwender die Enterprise-Software selbst in ihrer Kubernetes-Umgebung bereitstellen und verwalten können. Der Operator ist vorläufig jedoch noch im Betastadium.

Unter den weiteren Ankündigungen im Rahmen der conf20 findet sich eine neue Observability Suite, die unter anderen Splunks Log Observer sowie Real User Monitoring umfasst. Das Tool-Paket richtet sich vor allem an Site-Reliability- sowie DevOps-Ingenieure aber auch Softwareentwickler, die ergänzend zum Applikations- und Infrastruktur-Monitoring Cloud-basiertes Logging benötigen und detailliertere Einblicke in das Anwenderverhalten gewinnen möchten.

Mehr Details zu den Neuerungen sowie einen kompletten Überblick aller Ankündigungen finden Interessierte auf der Splunk-Website.

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