Spotify-Quartalszahlen: 182 Millionen Premium-Nutzer, Ziel aber knapp verfehlt

Spotify hat in Q1 die Zahl seiner Premium-Nutzer auf 182 Millionen gesteigert. Das gesteckte Ziel wurde auch wegen des Rückzugs vom russischen Markt verfehlt.

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(Bild: Shutterstock)

Von
  • Tobias Knaack

Spotify liegt weiter auf Wachstumskurs, auch wenn im ersten Quartal des Jahres eines der gesteckten Ziele knapp verfehlt wurde. Der Musik-Streamingdienst konnte die Zahl der Premium-Nutzer dem vorgelegten Quartalsbericht zufolge auf 182 Millionen steigern - von 180 Millionen im vorangegangenen Quartal. Geplant hatte das Unternehmen mit der Erreichung von 183 Millionen Premium-Nutzern.

Ein Grund, dass dieses Ziel verfehlt wurde, liegt einem Bericht von The Verge nach im Rückzug Spotifys vom russischen Markt infolge des Angriffskrieges gegen die Ukraine. Die Zahl der durch den Schritt erfolgten Abmeldungen beziffert das Unternehmen auf etwa 1,5 Millionen Nutzer.

Mit Blick auf diese Entwicklung heißt es im Quartalsbericht von Spotify dazu: "Die Folgen des Rückzugs aus dem russischen Marktes außenvorgelassen, liegt der Anstieg bei den Premium-Nutzern über unseren Erwartungen."

Weiter heißt es in dem Bericht, dass im vergangen Quartal durchschnittlich 422 Millionen aktive Nutzer erreicht wurden. Zum Vergleich: Im Quartal zuvor waren es im Schnitt 406 Millionen gewesen.

Spotify hatte in den zurückliegenden Monaten neben den Auswirkungen des Ukraine-Krieges auch mit der Kontroverse um den Podcaster Joe Rogan zu kämpfen. Rogan hatte sich in seinem Podcast kritisch über das Thema Impfen geäußert. In der Folge zogen Künstler wie etwa Neil Young ihre Musik von der Plattform zurück.

Zuletzt wurde zudem bekannt, dass Higher Ground, die Podcast-Produktionsfirma von Michelle und Barack Obama, keinen neuen Vertrag mit Spotify zeichnen wird. Aktuell erscheinen die Podcasts des ehemaligen US-Präsidentenpaares exklusiv auf Spotify. Higher Ground soll Berichten nach mit Spotifys Konkurrenten Amazon Audible und iHeartMedia in Gesprächen über einen Multiplattform-Deal stehen.

(tkn)