Stark gekrümmte Gaming-Monitore: Samsung-VA-Displays mit 240 Hertz und 1440p

Deutsche Händler liefern Samsungs Odyssey-Monitore in Kürze aus. Das Topmodell misst 49 Zoll im 32:9-Format und beherrscht DisplayHDR 1000.

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(Bild: Samsung)

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Samsung bringt die auf der Technikmesse CES 2020 angekündigten Monitore der Odyssey-Serie in den Handel. Sie besteht aus drei unterschiedlich großen Modellen mit VA-Panels, 1440p-Auflösung, 240 Hertz Bildwiederholrate und starker 1000R-Krümmung aus eigener Produktion. Dank Quantum-Dot-Beschichtung und 10-Bit-Verarbeitung beherrschen sie eine erweiterte Farbdarstellung mit einer 95-prozentigen Abdeckung des DCI-P3-Farbraums. Alle sind nach AMDs FreeSync Premium Pro beziehungsweise Nvidias G-Sync Compatible zertifiziert.

Das Topmodell bildet der Odyssey G9 C49G95T mit 49 Zoll Diagonale im Seitenverhältnis von 32:9. Er stellt 5120 × 1440 Pixel dar, was bei der Größe etwa zwei 27-Zöllnern mit je 2560 × 1440 Bildpunkten nebeneinander entspricht. Die Hintergrundbeleuchtung schafft 1000 cd/m² in der Spitze (HDR), bei SDR-Wiedergabe 600 cd/m². Die LEDs lassen sich in Zonen lokal dimmen, sitzen allerdings nur im Rand („Edge-Lit“). Der Odyssey G9 C49G95T erfüllt die Vorgaben für VESAs DisplayHDR 1000.

Die beiden Odyssey-G7-Monitore C27G75T und C32G75T kommen im 16:9-Format mit 2560 × 1440 Pixeln (WQHD) daher. Ersterer ist 27 Zoll groß, Letzterer 31,5 Zoll. Standardmäßig schaffen die Hintergrundbeleuchtungen 350 cd/m², bei HDR-Wiedergabe sind auch bis zu 600 cd/m² drin. Sie erfüllen folglich die Vorgaben für VESAs DisplayHDR 600.

Curved Gaming-LCDs (5 Bilder)

Samsung hat den Odyssey-Monitor extrem stark gebogen und der Rückseite schicke Lichteffekte spendiert.
(Bild: Samsung)

Alle drei VA-Panels sollen laut Samsung eine Reaktionszeit von einer Millisekunde (GtG) aufweisen und damit deutlich schneller schalten als die letzte Generation. Die Angaben gelten typischerweise im Zusammenspiel mit aggressivem Overdrive, lassen aber auch bei mittlerer Stufe Verbesserungen erhoffen. Samsungs Full-HD-VA-Panels mit 240 Hertz, etwa im C27RG54, waren für 240 Hertz zu langsam, sodass Störeffekte entstanden. Die neuen WQHD-Displays benötigen einen DisplayPort-1.4-Anschluss zur Darstellung von 240 Hertz – mit FreeSync beziehungsweise G-Sync dynamisch ab 60 Hertz.

Erste deutsche Händler listen den Odyssey G7 C27G75T ab 670 Euro und den Odyssey G7 C32G75T für 820 Euro. Laut Alternate befinden sich die Monitore bereits im Zulauf. Media Markt und Saturn nehmen in Österreich Vorbestellungen für den Odyssey G9 C49G95T (ab 1499 €) entgegen.

(mma)