Startschuss für die Mobile Native Foundation

Die Linux Foundation steuert die Initiative zur Verbesserung von Prozessen und Technologien für groß angelegte mobile Android- und iOS-Anwendungen.

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(Bild: Tiko Aramyan/Shutterstock.com)

Von
  • Alexander Neumann

Unter dem Dach der Linux Foundation ist die Mobile Native Foundation (MNF) gegründet worden. Ihr Ziel ist es, Prozesse und Technologien zu verbessern, die die Entwicklung großer Android- und iOS-Anwendungen unterstützen sollen. Zu den Gründungsmitgliedern gehören Airbnb, Capital One, Corellium, Elotl, Flare.build, GitHub, GogoApps, Haystack, Line, LinkedIn, Lyft, Microsoft, Peloton, Robinhood, Sauce Labs, Screenplay.dev, Slack, Solid Software, Spotify, Square und Uber.

Die Organisation wird als Forum für die Zusammenarbeit an Open-Source-Software, Standards und Best Practices beschrieben, die zu gemeinsamen UI-Frameworks, Architekturmustern, Build-Systemen und Netzwerk-Stacks führen sollen. Diese sollen wiederum dabei helfen, Produkte schneller einführen zu können und doppelte Arbeit in Unternehmen zu reduzieren.

Lyft bringt zum Start der MNF die in Swift geschriebenen NTP-Bibliothek Kronos ein. Mit index-import gibt es darüber hinaus ein Werkzeug zum Importieren von swiftc- und Clang-generierten Indizes in Xcode. Dann ist von einer CLI zum einfachen Einstellen des Standorts des aktuellen iOS-Simulators die Rede. Schließlich gibt es mit Flank einen Android- und iOS-Test-Runner für Googles Firebase Test Lab.

Ein Stimmungsbild lässt sich der Ankündigung entnehmen. Die Website der Organisation ist im Moment nicht mehr als eine Auflistung der involvierten Unternehmen und die Einladung zur Beteiligung. Eine GitHub-Seite lädt hingegen zur Diskussion ein.

(ane)