Statistik der Woche: Erneuerbare-Energie-Anlagen in der Hand von Privatpersonen

Energieversorgern gehören viele Anlagen für erneuerbare Energiequellen. Den Großteil der Eigentümer machen aber Privatpersonen aus, wie unsere Infografik zeigt.

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Von
  • Mathias Brandt

Die Hälfte des in Deutschland erzeugten Stroms kommt laut Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE aus erneuerbaren Quellen. Allein die Windkraft trug im vergangenen Jahr rund 27 Prozent zur Stromerzeugung bei.

Statistik der Woche

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Aber wer produziert diese Energie? 11,4 Prozent der installierten Leistung gehören Energieversorgern, weitere 14,1 Prozent Banken und Fonds. Der weitaus größte Anteil aber ist einer Studie der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) zufolge im Besitz von Privatpersonen. Das scheint sich aber nun zu ändern. Eine Entwicklung, die die AEE auch kritisch sieht.

"Zu Beginn der Energiewende waren es vor allem die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland, die die wirtschaftlichen Chancen der Erneuerbaren Energien erkannt haben. Dass sich nun auch finanzkräftige Investoren mehr für eine klimaschonende Energieerzeugung engagieren, ist durchaus erfreulich. Doch die Bürgerenergie muss unbedingt weiter ihren Platz im Fortgang der Energiewende finden. Denn Beteiligungsmöglichkeiten fördern die Akzeptanz“, erläutert AEE-Geschäftsführer Robert Brandt.

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Dabei ist eines indes unstrittig: Wind und Sonne helfen dabei, Emissionen zu vermeiden. Das verdeutlicht auch der Blick auf die Statista-Grafik. Demnach wurden allein 2020 rund 180 Millionen Tonnen CO2 vermieden – Tendenz steigend.

(jle)