Statistik der Woche: Wir bestellen wie verrückt

Lieferservices im Netz boomen auch in Deutschland. Doch anderswo läuft's noch besser, wie unsere Infografik zeigt.

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Von
  • Mathias Brandt

Rund 23 Prozent der Menschen in Deutschland bestellen laut Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMA) mindestens einmal im Monat bei Lieferdiensten.

Häufig werden dafür Seiten genutzt, die eine Vielzahl von Angeboten bündeln, zeigt die Infografik von Statista und Technology Review.

Statistik der Woche

(Bild: 

shutterstock/3dmask

)

In unserer wöchentlichen Rubrik präsentieren wir Zahlen, Kurven und Diagramme aus Technologie und Wissenschaft.

Marktführer sind hier Lieferheld und Lieferando – jeweils über sieben Prozent der VuMA-Befragten haben in den letzten zwölf Monaten vor der Erhebung über einen der beiden Anbieter bestellt.

Während Fast-Food-Freunde früher zwingend zum Telefon greifen mussten, um Pizza, Sushi oder Burger zu ordern, findet der Bestellprozess heute überwiegend online statt.

Der Statista Digital Market Outlook taxiert die Anzahl der Nutzer von Online-Lieferdiensten in Deutschland für das laufende Jahr auf über 15 Millionen.

Der Gesamtumsatz der Branche wird von den Analysten auf 1,9 Milliarden Euro geschätzt – das sind im Schnitt 123 Euro pro Nutzer.

Damit sind die Deutschen im Vergleich mit "Fast Food's Own Country" noch ziemlich zurückhaltend: In den USA gibt ein Online Delivery-Kunde im Schnitt 210 Euro aus.

Besonders beliebt ist – diesseits und jenseits des Atlantiks – Pizza. Die beliebtesten Varianten sind hierzulande laut Pizza.de Salami, Schinken und Margherita.

(bsc)