Strom für Elektroautos: EnBW erhöht Fahrstrompreise

Der verbreitete Fahrstromtarif der EnBW wird zum 6. Juli 2021 wie befürchtet teurer. Das schließt den Partnertarif ADAC e-Charge ein.

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Porsche Taycan

Porsche Taycan in unserem Langstreckentest beim Schnellladen

(Bild: Clemens Gleich)

Von
  • Clemens Gleich

Der Energieversorger EnBW erhöht zum 6. Juli 2021 die Preise für den verkauften und vermittelten Fahrstrom an öffentlich zugänglichen Ladesäulen. Damit endet wie befürchtet die Subventionierung des Fahrstroms zugunsten von Preisen, bei denen unterm Strich vermutlich mindestens eine schwarze Null steht.

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Nach dem Sonderweg für Ionity gibt es künftig auch einen vergünstigten Preis fürs eigene Ladenetzwerk. Die einstmals bestechende Einfachheit des Tarifs (ein Preis AC, einer DC, fertig) ist damit endgültig verschwunden. Wir stellen daher den künftigen Tarif in eine Tabelle:

Tarifname Grundgebühr AC-Ladung* DC-Ladung* Ionity* Blockierkosten Blockiergebühr * in ct / kWh
Viellader 5,99 € 39 49 79 nach 4h 10 ct / Minute bis maximal 12 Euro
Viellader im eigenen Netz 5,99 € 36 46 79 nach 4h 10 ct / Minute bis maximal 12 Euro
Vorteilstarif für Stromkunden im Stromvertrag enthalten 42 52 79 nach 4h 10 ct / Minute bis maximal 12 Euro
Vorteilstarif im eigenen Netz im Stromvertrag enthalten 38 48 79 nach 4h 10 ct / Minute bis maximal 12 Euro
Standardtarif 0,00 € 45 55 79 nach 4h 10 ct / Minute bis maximal 12 Euro
ADAC e-Charge im ADAC-Beitrag enthalten 42 52 79 nach 4h 10 ct / Minute bis maximal 12 Euro
ADAC e-Charge im EnBW-Netz im ADAC-Beitrag enthalten 38 48 79 nach 4h 10 ct / Minute bis maximal 12 Euro

Zum eigenen Netz zählt die EnBW auch Ladepunkte von Smatrics und Smatrics EnBW.

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Der Partnertarif "ADAC e-Charge" entspricht ab dem 6. Juli dem "Vorteilstarif" für Stromkunden, NICHT dem Vielladertarif! Dasselbe gilt für Hyundais EnBW-Reseller-Ladetarif.

(cgl)