Synology Dateiserver: Drei NAS-Systeme auf einen Streich veröffentlicht

Mit DS1522+, FS3410 und RS822+/RS822RP+ kommen eine DiskStation, eine FlashStation und eine RackStation. Die Systeme sind auf kleinere Deployments angepasst.

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(Bild: Timofeev Vladimir/Shutterstock.com)

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  • Philipp Steevens

Synology veröffentlich gleich drei neue NAS-Systeme (Networt Attached Storage) auf einen Schlag. Der Hersteller erweitert sein Portfolio um die DiskStation DS1522+, die FlashStation FS3410 und die RackStation RS822+/RS822RP+. Alle drei Produkte lassen sich ab sofort bei Synologys Resellern und Geschäftspartnern finden.

Die DiskStation DS1522+ soll als Hauptspeicher für kleinere Setups oder Edge-Knoten in Multi-Site-Deployments dienen. Dafür kommt das System mit einem AMD-Prozessor vom Typ Ryzen Embedded R1600 und 8 GByte DDR4-2400-RAM samt ECC-Support. Es verfügt über zwei SO-DIMM-Steckplätze und lässt sich auf 32 GByte Arbeitsspeicher erweitern. Die DS1522+ kommt mit viermal Gigabit-Ethernet, zweimal USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s) und zweimal eSATA.

An das Basissystem lassen sich fünf Festplatten anschließen – mit bis zu zwei Erweiterungen des Typs DX517 werden es insgesamt 15. Kompatibel sind 2,5 und 3,5 Zoll große Datenträger mit SATA-Anschluss. In zwei M.2-Steckplätze passen PCI-Express-SSDs mit 80 mm Länge.

DS1522+ in der Frontansicht.

(Bild: Synology)

Die FlashStation FS3410 ist laut Synology für das Bearbeiten von HD-Videos, Bauwerkdatenmodellierung (BIM), Geografische Informationssysteme (GIS) und große CAD-Projekte ausgelegt. Herz des Systems ist Intels Xeon D-1541. Von Haus aus verwendet die FS3140 einen 16 GByte großen DDR4-ECC-RDIMM, unterstützt in insgesamt vier Steckplätzen aber bis zu 128 GByte RAM.

Die FS3410 stellt acht RJ-45-Ports bereit, jeweils vier davon mit 10 und 1 Gbit/s, zudem gibt es zweimal USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s) und einen seriellen Anschluss. Das System bietet Platz für 24 2,5-Zoll-Datenträger. Die FlashStation ist für VMwares vSphere, Microsofts Hyper-V, Citrix' XenServer und OpenStacks Cinder zertifiziert. Kubernetes CSI unterstützt das System laut Hersteller ebenfalls.

FS3410 in der Frontansicht.

(Bild: Synology)

Letzter im Dreierbund ist die RackStation RS822+/RS822RP+. Synology preist das System für Datenmanagement und Backups in kleineren Deployments oder beim Edge-Storage an. Als Prozessor dient ein AMDs Ryzen Embedded V1500B zusammen mit 2 GByte DDR4-ECC-RAM. Mit zwei verfügbaren SO-DIMM-Slots lässt sich die RS822+/RS822RP+ auf insgesamt 32 GByte Arbeitsspeicher erweitern. Das System hat vier Laufwerkschächte und unterstützt mit einer RX418-Erweiterung insgesamt acht Laufwerke (2,5 + 3,5 Zoll). Mit dabei sind vier Gigabit-Ethernet-Ports, zweimal USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s) und ein eSATA-Anschluss.

RS822+/RS822RP+ in der Frontansicht.

(Bild: Synology)

In diesem Jahr gab es bei Synology schon einige Sicherheitslücken zu schließen – etwa im Disk Station Manager, die netatalk-Lücke und ein Leck in der Firmware der Rooter. Abgesehen von der kritischen netatalk-Sicherheitslücke entsprachen die Probleme dabei der CVSS-Risikoeinstufung "hoch". Genaue Details zu den hauseigenen Problemen hielt Synology dabei zurück.

Weitere Information zu den neuen NAS-Systemen finden sich in den Pressemitteilungen von Synology zu DS1522+, FS3410 und RS822+/RS822RP+.

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(pst)