Tablet-PC Surface Pro 7+: Tiger-Lake-CPUs, Wechsel-SSD und LTE-Option

Die Neuauflage des Surface Pro 7 kommt mit vielen Verbesserungen daher, darunter ein größerer Akku, der bis zu 15 Stunden halten soll.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 15 Beiträge

(Bild: Microsoft)

Von
  • Mark Mantel

Microsoft hat anlässlich der Konsumentenelektronikmesse CES 2021 eine Neuauflage des 12,3-Zoll-Tablets Surface Pro 7 vorgestellt. Das Surface Pro 7+ unterscheidet sich namentlich zwar nur marginal vom Vorgänger, kommt aber mit einigen sinnvollen Verbesserungen bei der Ausstattung im bisherigen Aluminiumgehäuse daher.

Als Herzstück kommt im Surface Pro 7+ Intels aktuelle Prozessorserie Tiger Lake-U statt Ice Lake-U zum Einsatz – vom Zweikerner Core i3-1115G4 über den Vierkerner Core i5-1135G7 bis zum Core i7-1165G7 mit mehr Cache und höherer Taktfrequenz. Zusammen mit einem größeren Akku will Microsoft die Akkulaufzeit deutlich verbessern: Die Rede ist von bis zu 15 Stunden bei "typischer Nutzung" statt bisher 10,5 Stunden. Dank Fast Charge lässt sich der Akku in einer knappen Stunde zu 80 Prozent aufladen.

Das verbaute SSD-Modul ist jetzt nicht mehr fest verlötet, sondern als winziges M.2-Kärtchen ausgeführt (M2230, maximal 30 mm lang), lässt sich bei Bedarf also austauschen. Bisher funktionierte das nur beim Surface Laptop 3 und dem Surface Pro X. Käufer bekommen zudem die Option, ein LTE-Modul für Mobilfunk verbauen zu lassen. Das gab es zuletzt bei der 5er-Generation und dem Surface Pro X.

Bei der SSD im Surface Pro 7+ handelt es sich um ein 30 mm kurzes M.2-Kärtchen, das sich austauschen lässt.

(Bild: Microsoft)

Wer das Tablet für Videokonferenzen oder -gespräche verwendet, kann sich über eine verbesserte Kamera und neue Mikrofone freuen. Beim 12,3 Zoll großen "PixelSense"-Touchscreen-Display mit 2736 × 1824 Pixeln im hohen 3:2-Seitenverhältnis bleibt alles beim Alten, ebenso bei den überschaubaren Anschlüssen, unter anderem mit zwei USB 3.2 Gen 1 (5 GBit/s). Das Gewicht beläuft sich auf knapp 800 Gramm ohne andockbare Tastatur.

Offiziell verkauft Microsoft das Surface Pro 7+ ausschließlich an Unternehmenskunden. Erfahrungsgemäß vertreiben deutsche Händler die Business-Modelle aber auch an Privatkäufer – so auch bei den bisherigen 7er-Modellen, die im Preisvergleich zu finden sind.

Die Preise des Surface Pro 7+ reichen von 1030 Euro mit Core i3-1115G4, 8 GByte LPDDR4X-RAM, 128-GByte-SSD und Windows 10 Pro bis 3150 Euro für den Core i7-1165G7, 32 GByte RAM und eine 1 TByte große SSD. Die günstigste LTE-Version erscheint mit Core i5-1135G7, 8 GByte RAM und 128-GByte-SSD für 1330 Euro. Die Auslieferung soll Mitte Januar 2021 beginnen.

(mma)