Teledyne kauft Infrarot-Spezialisten FLIR

Der LIDAR-Entwickler Teledyne übernimmt FLIR, das für seine Infrarotkameras bekannt ist. Kaufpreis: 8 Milliarden Dollar.

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Recon V UltraLite. Diese monokulare Wärmebildkamera ist Teil der "Soldier Solutions-Familie" FLIRs.

(Bild: FLIR)

Von
  • Daniel AJ Sokolov

Zwei Sensoren-Unternehmen haben sich auf eine Übernahme geeinigt. Teledyne übernimmt FLIR und zahlt dafür zirka acht Milliarden US-Dollar, etwa die Hälfte davon in Teledyne-Aktien. Teledyne plant noch weitere Übernahmen, diese ist die bislang größte der Firmengeschichte. Das Closing streben die Manager für die Jahrsmitte an.

Die Zielgruppen der beiden Firmen ähneln sich: Militärs und andere Regierungskunden sowie Schwerindustrie, neuerdings auch Entwickler (teil)autonomer Zivilfahrzeuge. "Kern unser beiden Unternehmen ist proprietäre Sensortechnik. Unsere Geschäftsmodelle sind ebenfalls ähnlich: Wir verkaufen Sensoren, Kameras und Sensorsysteme", stellte Teledyne-Chef Robert Mehrabian am Montag fest, "Aber unsere Technik und Produkte ergänzen sich in einzigartiger Weise mit minimaler Überlappung."

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Teledyne ist insbesondere für seine LIDARs bekannt, die beispielsweise bei der Vermessung des Asteroiden Bennu eingesetzt wurden. FLIR ist Marktführer bei Infrarotkameras, die überall von Kriegsdrohnen bis zu Prosumer-Handys zum Einsatz kommen. Teledyne verkauft ebenfalls Wärmesensoren, unter anderen an Militärs und die NASA.

(ds)