Telekom: Glasfaser kommt nach Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf​

Nach Berlin will die Telekom den Glasfaserausbau in drei weiteren Großstädten vorantreiben. Doch auch auf dem Land soll sich etwas bewegen.

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Glasfaseranschluss der Deutschen Telekom.

(Bild: heise online)

Von
  • Volker Briegleb

Die Telekom will im Rahmen ihres FTTH-Ausbaus in den kommenden Jahren eine Million Glasfaseranschlüsse in den Großstädten Hamburg, Frankfurt am Main und Düsseldorf schaffen. "Dafür erhöhen wir die Investitionen in unser Netz massiv", sagte Deutschland-Chef Srini Gopalan am Montag. "Wie bereits im Februar angekündigt bis 2024 von derzeit rund 1,5 Milliarden Euro auf rund 2,5 Milliarden pro Jahr nur für den Glasfaserausbau."

Bis 2025 sollen insgesamt 10 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte direkt ans Glasfasernetz der Telekom angeschlossen werden. In Hamburg will die Telekom rund 540.000 Anschlüsse schaffen, 375.000 in Frankfurt und 160.000 in Düsseldorf. Dazu kommen die rund 600.000 Anschlüsse, die bis dahin in Berlin entstehen sollen. Langfristig peilt der Konzern bis 2030 eine flächendeckende Versorgung mit Glasfaser an.

In den Metropolen sieht die Telekom gute Voraussetzungen für einen Ausbau, da es schon Infrastruktur wie etwa Leerrohre gibt, die genutzt werden kann. "Wir setzen auf den unbürokratischen Ausbau mit alternativen Methoden und digitalen Genehmigungsprozessen", sagte Gopalan. Dabei unterstützen auch die lokalen Behörden den Ausbau. "Bürgermeister und Verwaltung sind eine große Hilfe und engagieren sich." In Hamburg soll am Nachmittag der erste Spatenstich für den Ausbau erfolgen.

Auch in ländlicheren Regionen will die Telekom Glasfaser weiter ausbauen. Mit Unterstützung der Bundesregierung und der Länder seien im vergangenen Jahr rund 150.000 Anschlüsse in unterversorgten ländlichen Gebieten geschaffen worden, teilte das Unternehmen mit. In diesem Jahr sollen noch einmal 200.000 dazukommen. "Hinzu kommt eine große Zahl an Haushalten aus unserem wirtschaftlichen Eigenausbau", sagte Gopalan. "Insgesamt wollen wir bis Ende 2025 mehr als drei Millionen Haushalten im ländlichen Raum Glasfaseranschlüsse ermöglichen."

(vbr)