Tesla: Chinesische Behörde verordnet Software-Update

Tesla muss bei rund 300.000 Fahrzeugen in China ein Update installieren, damit sich eine Assistenzfunktion nicht mehr versehentlich einschalten lässt.

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Tesla Model 3

(Bild: Tesla)

Von
  • Christof Windeck

Die chinesische Wettbewerbsbehörde SAMR (State Administration for Market Regulation) hat Kundenbeschwerden untersucht, laut denen einige in China verkaufte Elektroautos des Herstellers Tesla plötzlich unerwartet beschleunigen. Die Ursache dafür soll bei einer nicht näher bezeichneten Assistenzfunktion liegen, die die Fahrer zu leicht versehentlich aktivieren können.

Laut Reuters hat die chinesische Wettbewerbsbehörde SAMR Tesla deshalb nun verpflichtet, bei rund 300.000 Fahrzeugen der Typen Model 3 und Model Y Software-Updates einzuspielen.

Das Software-Update kann Tesla laut Reuters allerdings installieren, ohne dass die betroffenen Fahrzeuge in Werkstätten gebracht werden müssen (Over-the-Air, OTA Update).

Die chinesische SAMR hatte im Februar die Untersuchung der Kundenbeschwerden gegen Tesla angekündigt. Auch US-Behörden untersuchen zurzeit potenzielle Risiken von Assistenzfunktionen von Tesla-Fahrzeugen. In Deutschland wurde im Januar eine Untersuchung des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) wegen Problemen mit dem zentralen Display bekannt.

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(ciw)