Tesla-Kunden klagen über Netzwerkstörung – Aktie weiter unter Druck

Tesla enttäuschte mit seinem "Battery Day", auch gibt es anscheinend Probleme mit der Fahrzeugvernetzung.

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Entwicklung der Tesla-Aktien in den vergangenen sechs Monaten.

(Bild: Tesla / heise online)

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  • dpa

Berichte über technische Probleme haben Tesla am Tag nach dem von Anlegern enttäuscht aufgenommenen "Battery Day" an der Börse weiter zugesetzt. Die Aktie ging am Mittwoch mit einem Minus von gut zehn Prozent aus dem US-Handel. Laut dem Störungsportal "downdetector.com" gab es viele Ausfälle der Tesla-App, die Kunden mit ihren Autos verbindet. Ob die Probleme richtig behoben werden konnten, war bis zuletzt unklar.

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Etliche Besitzer beschwerten sich im Netz, einige wandten sich auf Twitter an Konzernchef Elon Musk. Eine Stellungnahme von Tesla oder Musk gab es jedoch zunächst nicht. Dem als gut mit dem Unternehmen vernetzt geltenden Branchenblog "Electrek" zufolge kämpfte Tesla mit einem Netzwerkausfall, der auch die internen Systeme betraf.

Die Aktie war bereits unter Druck, nachdem Musk Hoffnungen auf einen Durchbruch in der Batterien-Technik am Vorabend enttäuscht hatte. Stattdessen präsentierte Tesla auf dem Battery Day ein Bündel von Maßnahmen, das die Herstellung der Batteriezellen in naher Zukunft günstiger macht. Alle Ankündigungen wie zum Beispiel eine neue Batterie-Rundzelle sollen in ein- bis eineinhalb Jahren teilweise und in drei Jahren vollständig umgesetzt sein.

(anw)