Tesla: Qualitätsprobleme beim Model Y

US-Medien melden erhebliche Qualitätsprobleme bei einigen Tesla Model Y-Fahrzeugen nach der Produktionsunterbrechung durch die Covid-19-Pandemie.

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Der Produktionsanlauf beim Tesla Model Y scheint gerade etwas herausfordernd zu sein.

(Bild: Tesla)

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Nach Wiederaufnahme der Produktion des Tesla Model Y nach der Covid-19-Pause sollen einige Fahrzeuge unter erheblichen Qualitätsproblemen leiden, meldet der Blog Electrek. Berichte unzufriedener Käufer häufen sich auch in anderen Publikationen.

Eine Woche zuvor erschien unter anderem auf der Website Business Insider eine durchgestochene E-Mail, in der Tesla-Chef Elon Musk an seine Mitarbeiter im Werk Fremont appelliert, wie wichtig ein Hochlauf mit einer möglichst geringen Fehlerrate sei. Interessant sei laut Electrek die Passage, die den Arbeitern am Band für das Model Y verspricht: "Es wird bald besser". Das Band soll aus Kapazitätsgründen in einem Zelt laufen, was schon früher Anlass zu Spekulationen über die Arbeitsbedingungen gegeben hatte. Gleichzeitig soll der Rückstand durch die Fertigungsunterbrechung aufgeholt werden, auch wegen der Quartalszahlen.

In den einschlägigen US-Medien wird hier zwar ein Zusammenhang hergestellt, gleichzeitig aber auch abgewiegelt. Mängel zum Anlauf einer Produktion seien normal und Tesla sei aktiv dran, sie zu minimieren. Alles, was heute beanstandet wird, sei im Prinzip bereits aus den früheren Baureihen Model S, Model X und Model 3 bekannt. Ausmaß und Art der Beanstandungen allerdings seien weit größer als erwartet.

Meist werden Probleme bei der Lackierung, Spaltmaße, mangelhafte Montage der Rückleuchten und falsch montierte Verkleidungsteile moniert. Es komme auch zu Fehlern in der Polsterung, nicht befestigten Sitzbestandteilen, nicht umlegbaren Rückbanklehnen (laut The Detroit Bureau) und lockeren Gurtbefestigungen. Bilder dazu finden sich im Bericht von Electrek.

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(fpi)