Tesla bietet Elekro-Cyberquad für Kinder an

Bis zu 16 km/h schnell soll das Cyberquad von Tesla sein. Das verspricht Spaß für Kinder, für Eltern ist er mit 1900 US-Dollar aber auch ein teurer.

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(Bild: Tesla (Screenshot))

Von
  • Oliver Bünte

Der US-Elektroautohersteller Tesla hat ein elektrisch betriebenes vierrädriges Cyberquad für Kinder ab einem Alter von 8 Jahren vorgestellt, das 1900 US-Dollar (etwa 1676 Euro) kostet. Das Quad im Design von Teslas Cybertruck ist seit Mittwoch im US-amerikanischen Tesla-Shop erhältlich.

Das martialisch-kantige Design mit Lichtleisten an der Front und am Heck übernimmt das Cyberquad von Teslas Cybertruck, der von Teslas Chefdesigner Franz von Holzhausen entworfen wurde. Von Holzhausen postete am Donnerstag ein werbeträchtiges Video auf Twitter, der das Cyberquad in Action mit seinen Kindern zeigt. Holzhausen selbst ist im Video ebenfalls auf dem Quad zu sehen, obwohl es bei einem Eigengewicht von 55 Kilogramm nur maximal 68 Kilogramm Zuladung verträgt. Nach Angaben von Tesla besitzt das Cyberquad einen Stahlrahmen. Der Sitz ist gepolstert.

Tesla Cyberquad für Kinder (3 Bilder)

Das Design des Cyberquads ist an dem des Cybertrucks von Telsa angelehnt.
(Bild: Tesla (Screenshot))

Ein 500-Watt-Elektromotor treibt die starre Hinterachse des Cyberquads an, die über einen Handbremshebel von einer einzelnen Bremsscheibe verzögert wird. Das Quad soll eine Spitzengeschwindigkeit von maximal 10 mph (etwa 16 km/h) erreichen. Gas geben die Kids über ein Daumengas. Bei Bedarf kann die Spitzengeschwindigkeit auf Knopfdruck auf 8 km/h beschränkt werden, damit die lieben Kleinen ihren Eltern nicht ganz so schnell davonfahren. Im Rückwärtsgang soll es ebenfalls noch 8 km/h schnell fahren können. Der 288-Wh-Akku soll das Gefährt etwa 25 Kilometer weit bringen, bevor das Cyberquad zurück an die Steckdose zum Laden muss. Die Ladezeit mit beigelegtem Ladegerät soll etwa 5 Stunden betragen.

Teslas Cyberquad wird als Bausatz ausgeliefert, sodass auch die Eltern noch etwas Bastelspaß haben. Die Arbeiten beschränken sich allerdings auf die Montage des Lenkers sowie das Anbringen der vier profilierten Reifen und des hinteren Federbeins, die das Mini-Quad bei Geländefahrten etwas komfortabler machen und ihm Traktion verleihen sollen. Das Federbein ist in der Vorspannung verstellbar. Die vordere Lenkachse ist dagegen starr ausgeführt, wie die Bauanleitung zeigt. Vorderradbremsen gibt es keine.

Die früheste Auslieferung des Cyberquads soll in zwei bis vier Wochen erfolgen. Eine rechtzeitige Lieferung vor dem Weihnachtsfest ist also nicht garantiert. Ohnehin wird das Cyberquad derzeit nur in den USA ausgeliefert – ausgenommen sind Hawaii, Alaska und Puerto Rico. Ob und wann das Cyberquad auch nach Deutschland kommt und zu welchem Preis, ist unbekannt.

(olb)