Tesla darf in Grünheide weiter Wald roden

Zauneidechse und Schlingnatter seien ausreichend geschützt beziehungsweise nicht wirklich betroffen, meint das Verwaltungsgericht Frankfurt/Oder.

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Zauneidechse

(Bild: Friedrich Böhringer (CC BY-SA 3.0))

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  • Andreas Wilkens
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Tesla darf auf seiner Baustelle in Grünheide bei Berlin weiter Waldfläche abholzen. Das hat das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) entschieden, wie es am Donnerstag mitteilte. Es lehnte damit einen Eilantrag der Umweltverbände Nabu und Grüne Liga für einen vorläufigen Rodungs-Stopp ab. (VG 5 L 602/20).

Die erteilte Genehmigung des vorzeitigen Beginns der genehmigten Baumfällarbeiten sei rechtmäßig, hieß es vom Gericht zur Begründung. Die Abwägung der naturschutzrechtlichen Belange durch das Landesamt für Umwelt sei nicht zu beanstanden. Am Dienstag hatte das Gericht die vorläufige Genehmigung für die Rodung im Eilverfahren vorerst gestoppt. Nun folgte die endgültige Entscheidung.

Das Verwaltungsgericht geht davon aus, "dass die nach § 8a Abs. 1 Nr. 1 Bundes-Immissionsschutzgesetz zu treffende Prognose über den Ausgang des Hauptsacheverfahrens mit dem Bescheid vom 30. November 2020 richtig getroffen worden ist und mit einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigungserteilung durch das Landesamt für Umwelt Brandenburg zugunsten der Tesla Manufacturing Brandenburg SE gerechnet werden kann", heißt es in dem Frankfurter Beschluss .