Tesla in Grünheide: Bund erlaubt erste Arbeiten für geplante Batteriefabrik

In Brandenburg will Tesla nicht nur Autos herstellen, sondern auch Batterien. Das Bundeswirtschaftsministerium gibt dafür grünes Licht.

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Commputergeneriertes Bild der Gigafactory, die gerade gebaut wird.

(Bild: Tesla)

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  • dpa

Tesla kann mit Vorbereitungen für seine geplante Batteriefabrik nahe der Autofabrik in Grünheide bei Berlin vorzeitig loslegen. Dem Elektroautohersteller sei auf Antrag ein vorläufiger Maßnahmenbeginn für vorbereitende Arbeiten gestattet worden, teilte eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums am Donnerstag mit. Das gelte auch für weitere Unternehmen, die zu einem europaweiten Großprojekt der Batteriezellfertigung gehörten. Das finanzielle Risiko liege bei den Unternehmen.

Das Bundeswirtschaftsministerium habe am 10. Dezember bei der Europäischen Kommission Genehmigungs- und Beihilfeanträge für das zweite europäische Großprojekt zur Batteriezellfertigung eingereicht, teilte die Sprecherin mit. Dazu gehörten knapp 50 Unternehmen in 12 EU-Staaten, darunter 11 Unternehmen aus Deutschland. Die vorbereitenden Arbeiten dürften beginnen, ohne dass die spätere Chance auf Bundesförderung verloren gehe, obwohl die Beihilfen noch nicht genehmigt seien. Das sei aber unabhängig von einer Baugenehmigung oder umweltrechtlichen Genehmigung. Dafür sei das Bundeswirtschaftsministerium nicht zuständig.

Teslas Modellpalette (33 Bilder)

Der Roadster war Teslas erstes Serienauto, das neue Modell soll 2020 auf den Markt kommen.
(Bild: Tesla)

Tesla baut in Grünheide eine Elektroautofabrik. Die Produktion soll im Juli beginnen. Tesla-Chef Elon Musk hatte im vergangenen Jahr in Aussicht gestellt, dass in Grünheide auch die weltgrößte Batteriefabrik entstehen soll. Für die Autofabrik fehlt bisher die umweltrechtliche Genehmigung, Tesla baut mit vorzeitigen Zulassungen.

(anw)