Texteditor Nano 5.0 kennzeichnet die Syntax von Markdown und Haskell

Das GNU-Projekt führt in der fünften Major-Version des Texteditors unter anderem neue Farben für Terminals ein und überarbeitet Teile des Hauptmenüs.

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(Bild: Annastasiya Batueva/Shutterstock.com)

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Der in C geschriebene und für Linux- und Unix-System sowie Windows ausgelegte Texteditor GNU Nano hat ein Update erhalten. Version 5 des Editors aus dem Hause GNU-Projekt hält einige Neuerungen bereit, darunter beispielsweise Syntax-Unterstützung für Markdown, Haskell und Ada.

Die --indicator-Option ermöglicht eine Art Scrollbar an der rechten Seite des Bildschirms. Damit sollen Nutzer erkennen können, an welcher Stelle im Buffer sich der Text oder das Ansichtsfenster (Viewport) befindet und wie viel davon bedeckt ist. Darüber hinaus ist die Fläche für die Eingabe von Befehlen nun vom Hauptmenü aus zugänglich.

Terminals, die 256 Farben unterstützen, haben einige neue anerkannte Farbnamen erhalten: Pink, Purple, Mauve, Lagoon, Mint, Lime, Peach, Orange und Latte. Für eine Reihe gängiger Farben steht nun auch eine hellere Variante zur Verfügung. Version 5 des frei verfügbaren Texteditors lässt zudem das voranstellen von Bold (fett) oder Italic (kursiv) zu, um eine fette oder kursive Schrift zu erhalten.

Das Team hinter GNU-Projekt führt für Nano einen --bookstyle-Modus ein. Dadurch wird jede Zeile, die mit einem Leerraum beginnt, als Beginn eines neuen Absatzes behandelt. Das Update hält darüber hinaus Syntax-Unterstützung für das Format Markdown sowie die Programmiersprachen Haskell und Ada bereit. Weiterführende Informationen lassen sich den Release Notes entnehmen.

(mdo)