Tirol weist 2400 Autos von Umfahrungsrouten zurück

Wegen der lokalen Fahrverbote in Tirol wurden Autofahrer von Nebenstraßen und umliegenden Orten zurück auf die Fernpass-Route gewiesen.

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Autobahn in Tirol

(Bild: ASFiNAG)

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  • dpa

Bei regionalen Fahrverboten in Österreichs Bundesland Tirol sind am Wochenende rund 2400 Fahrzeuge bei Umfahrungsversuchen gestoppt worden. Sie wurden südlich der bayerischen Grenze an drei Kontrollpunkten an der Zufahrt zu Nebenstraßen und umliegenden Orten gehindert und zurück auf die Fernpass-Route (Bundesstraße 179) gewiesen, wie Tirols Landeschef Günther Platter am heutigen Montag mitteilte.

Aufgrund des starken Reiseverkehrs hatte das Bundesland zwei Abfahrten für Durchreisende gesperrt. Mit diesem Schritt soll die Nutzung von Ausweichstrecken bei Stau verhindert werden. Das Verbot gilt an den Wochenenden bis zum 13. September jeweils von Samstag 7 Uhr bis Sonntag 19 Uhr in beiden Richtungen. Ausgenommen ist etwa der Anliegerverkehr.

Im Sommer 2019 und im vergangenen Winter war es bereits zu wesentlich umfassenderen Fahrverboten gekommen. Betroffen waren damals zehn Ausweichrouten im Raum Kufstein und auf dem Weg zum Brenner. Die Behörden analysieren, ob im Laufe der nächsten Wochen die Fahrverbote ausgeweitet werden. Der Schritt soll die Anwohner in den Anrainer-Gemeinden auf den Transitstrecken vor allem Richtung Italien entlasten. Die Bürger dort klagen über Lärm, Gestank und Stau auch in ihren kleinen Orten.

(fpi)