Touch-ID-Tastatur exklusiv für neue iMacs

Das drahtlose Keyboard mit Fingerabdruckerkennung wird zunächst nicht einzeln verkauft – obwohl es zu allen M1-Maschinen kompatibel ist.

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Schön bunt, aber zunächst nicht für alle: Magic Keyboard mit Touch ID.

(Bild: Apple)

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Von
  • Ben Schwan

Desktop-Macs fehlte bislang eine Komfortfunktion, die in allen aktuellen Notebooks von Apple steckt: Der Fingerabdrucksensor Touch ID. Mit diesem lässt sich das Gerät schnell und bequem entsperren. Künftig landet die Technik endlich auch in Macs für den Schreibtisch: Konkret im neuen iMac, den der Hersteller am Dienstag bei der "Spring Loaded"-Keynote vorgestellt hat.

Nutzer können auf Wunsch das Magic Keyboard mit Touch ID erwerben, das in der jeweiligen Farbe des M1-iMac geliefert wird. Es wird neben dem normalen Magic Keyboard und einem Magic Keyboard mit numerischem Tastenfeld und Touch ID angeboten. Laut Apple kommuniziert der im Magic Keyboard mit Touch ID integrierte Sensor sicher drahtlos direkt mit dem in dem All-in-One-Rechner verbauten M1-SoC, um einen Abgleich durchzuführen. Dabei soll es unmöglich sein, dass es zu Leaks der sensiblen Fingerabdruckinformationen kommt.

Grundsätzlich sind die Magic-Keyboard-Varianten mit Touch ID auch mit anderen M1-Macs kompatibel, also MacBook Air M1, MacBook Pro M1 und Mac mini M1. Apple plant allerdings nicht, die Hardware separat anzubieten – zumindest am Anfang. Entsprechend könnte man die externe Touch-ID-Tastaturen zwar an anderen M1-Geräten nutzen – wobei derzeit noch unklar ist, wie das Pairing erfolgt –, bekommt sie aber nur mit frischem iMac.

An Intel-Macs kann man die Touch-ID-Geräte ebenfalls nutzen, dort agieren sie jedoch nur als einfache Bluetooth-Tastatur ohne Fingerabdruckfunktion. Diesen Maschinen fehlt das notwendige SoC als Gegenstück, das enthaltene Secure Element für die interne Touch-ID-Funktion, die in mobilen Intel-Maschinen steckt ist inkompatibel.

Aufpreise für die Touch-ID-Tastaturen hat Apple aktuell noch nicht genannt. Die neuen M1-iMacs lassen sich ab dem 30. April vorbestellen, die Auslieferung erfolgt ab zweite Mai-Hälfte. Preislich beginnen die Maschinen bei 1450 Euro mit 8-GByte-RAM-Modul und 256 GByte großer SSD.

Zum Thema M1-Macs führt Mac & i aktuell eine Umfrage durch, in der es um die Zufriedenheit der Nutzer mit den neuen Maschinen geht. Sie wird in einer späteren Ausgabe des Heftes publiziert.

[Update 21.04.21 18:54 Uhr:] Das Magic Keyboard mit Touch ID hat in den USA einen Aufpreis in Höhe von 50 US-Dollar, wenn man das Basismodell des neuen iMac kauft. Die Version mit Ziffernblock ist für 80 Dollar zusätzlich zu haben. Bei teureren iMac-Varianten ist die Touch-ID-Tastatur dabei, dann kostet die Variante mit Ziffernblock 30 Dollar Aufpreis.

[Update 21.04.21 21:12 Uhr:] Die Touch-ID-Funktion der neuen Magic Keyboards wird laut Apple nicht mit dem iPad Pro mit M1-Chip kompatibel sein.

(bsc)