Tuxedo InfinityBook S 15: Linux-Notebook mit Tiger-Lake-CPUs von Intel

Im InfinityBook S 15 sitzen ein Core i5-1135G7 oder Core i7-1165G7 mit bis zu 64 GByte DDR4-SDRAM und PCIe-4.0-SSD, verpackt in einem Aluminiumgehäuse.

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(Bild: Tuxedo)

Von
  • Mark Mantel

Die deutsche Firma Tuxedo bringt das 15,6-Zoll-Notebook InfinityBook S 15 mit Intels Tiger-Lake-Prozessoren und vorinstalliertem Linux-Betriebssystem. Dank kompakter Ausmaße fällt das Modell recht leicht aus, zudem sorgt ein 73-Wattstunden-Akku für eine lange Laufzeit.

Das Herzstück des InfinityBook S 15 bildet wahlweise ein Core i5-1135G7 oder Core i7-1165G7 aus Intels 10-Nanometer-Fertigung. Beide kommen mit vier CPU-Kernen daher, das i7-Modell taktet jedoch höher, nutzt mehr Level-3-Cache und hat eine stärkere Grafikeinheit. Beide Modelle lässt Tuxedo mit einer Thermal Design Power (TDP) von 28 Watt laufen, was für hohe Turbo-Taktfrequenzen sorgt.

Das 15,6 Zoll große IPS-Display deckt 95 Prozent des sRGB-Farbraums ab und leuchtet mit bis zu 300 cd/m². Das Gehäuse besteht aus Aluminium und Kunststoff; das komplette Notebook wiegt rund 1,74 Kilogramm. Der Akku soll bis zu 19 Stunden durchhalten – unter realistischen Bürobedingungen verspricht Tuxedo 12 Stunden bei halber Display-Helligkeit.

Anschlussseitig ist das InfinityBook S 15 gut ausgestattet: 1 × Thunderbolt 4 als USB-C-Port inklusive USB 4, DisplayPort-Altmode und Power Delivery, 2 × USB 3.2 Gen 2 (10 GBit/s, je einmal Typ A und Typ C), 1 × USB 2.0 Typ A, HDMI 2.0, Audio-Kombiklinke, Micro-SD-Kartenleser und Gigabit-Ethernet. Wi-Fi 6 (WLAN 802.11ax) und Bluetooth 5.1 sind ebenfalls dabei.

Tuxedo InfinityBook S 15 (19 Bilder)

(Bild: Tuxedo)

Die Basiskonfiguration des InfinityBook S 15 mit Core i5-1135G7, 250 GByte kleiner SATA-6G-SSD und 8 GByte DDR4-SDRAM kostet knapp 940 Euro. Käufer können verschiedene Betriebssysteme vom selbst angepassten Tuxedo OS über Ubuntu LTS bis hin zu openSUSE vorinstallieren lassen – Windows 10 gibt es gegen Aufpreis. Wer Geld sparen möchte, bestellt ohne SSD und rüstet selbst eine nach. Das Innenleben ist dank entfernbarer Unterseite frei zugänglich. Die Auslieferung soll Ende Februar 2020 beginnen.

Vergleichbare Notebooks mit Tiger-Lake-CPU, leichtem Gehäuse und 300-cd/m²-Display sind in kleinen Stückzahlen ab 700 Euro erhältlich, allerdings ohne versprochene Linux-Kompatibilität und weniger wartungsfreundlich.

(mma)