"UA Talents": Jobplattform für Geflüchtete aus der Ukraine online

Auf der neuen Plattform sollen Jobsuchende aus der Ukraine und Arbeitgeber in Europa zusammengebracht werden.

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(Bild: uatalents.com)

Von
  • Andreas Wilkens

Am heutigen Montag wurde das Portal "UA Talents" online gestellt, eine europäische Jobplattform für Geflüchtete aus der Ukraine. Dort können Unternehmen aus ganz Europa ihre offenen Stellen für Menschen aus der Ukraine ausschreiben, die durch den Krieg ihre Arbeit verloren haben.

heise jobs – der IT-Stellenmarkt

Zu Arbeitsplätzen und Stellenangeboten in der IT-Branche siehe auch den Stellenmarkt auf heise online:

Auf der von den in Berlin ansässigen ukrainischen Unternehmern Ivan Kychatyi und Nikita Overchyk gegründeten Plattform geht es zunächst um Stellen im Technologiesektor. Es sei aber geplant, das Angebot schnell auf andere Sektoren auszudehnen. Dazu haben sich die Gründer und Unterstützer nach eigenen Angaben an große europäische und US-Unternehmen in und außerhalb des Technologiesektors gewandt, auch mit der Bitte um finanzielle Unterstützung. Dabei betonen die Betreiber von UA Talents, dass die Plattform nicht gewinnorientiert sei, alle generierten Erlöse würden für Zwecke in der Ukraine gespendet.

Die Website uatalents.com ist auf Ukrainisch und Englisch gehalten. Interessierte können dort einen Fragebogen unter anderem zu ihren Qualifizierungen ausfüllen, diese Angaben sollen mit vorhandenen Stellenangeboten abgeglichen werden. Arbeitgeber können dort offene Stellen einreichen und bekommen je nach Stellenzuschnitt mögliche Bewerber offeriert.

Das Projekt wird von Risikokapitalgebern aus Deutschland unterstützt. Dazu gehören Atlantic Labs, FoodLabs, HV Capital, Earlybird und Project A. Außerdem haben Unternehmen wie Flink und Bolt, Meta (Facebook), StepStone, Gorillas, Foodlabs und der Axel Springer Verlag nach Angaben der Initiatoren eine Unterstützung zugesagt.

"UA Talents" konzentriere sich auf zwei Gruppen: Menschen aus der Ukraine, die in ein anderes europäisches Land geflohen sind, und Geflüchtete innerhalb der Ukraine. Das Ziel der Gründer sei es, dass Geflüchtete aus der und innerhalb der Ukraine schnell eine Beschäftigung finden können. Dabei kommen auch Fernarbeitsverhältnisse infrage.

(anw)