Überschallflugzeug XB-1 soll am 7. Oktober erstmals ausrollen

Im kommenden Herbst soll eine kleinere Version des für danach geplanten größeren Überschall-Jets "Overture" erstmals komplett zu sehen sein.

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XB-1

(Bild: Boom)

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Am 7. Oktober soll es so weit sein, dann soll das erste Exemplar des Überschallflugzeugs XB-1 fertig zusammengebaut sein Rollout erleben. Das hat der Hersteller Boom nun bekannt gegeben. Kommendes Jahr soll das Flugzeug dann das erste Mal abheben.

Der Jet XB-1 leite die Rückkehr der kommerziellen Überschallflüge ein und sei der erste seiner Art, der unabhängig entwickelt wurde, teilte Boom mit . Er zeichne sich durch ein besonders aerodynamisches Design, hocheffizienten Antrieb sowie besonders leichte Materialien aus Kohlefaser aus. Das Flugzeug ist etwa ein Drittel so lang wie der Jet Overture, mit dem erstmals 2030 Passagiere fliegen sollen.

Ursprünglich war geplant, dass der XB-1 in einer Testversion Ende 2018 zu einem Erstflug abhebt. Zu der Zeit hieß es, es lägen bereits 76 Bestellungen von Fluggesellschaften vor. Das Demonstrationsflugzeug wird mit drei Strahltriebwerken J85 von General Electric bestückt. Für den Overture plant Boom, neueste lärmreduzierende Technik einzubauen, sodass seine Geräuschemissionen denen herkömmlicher Flugzeuge ähneln.

Überschallflieger von Boom (18 Bilder)

XB-1 als Computergrafik.
(Bild: Boom)

Einer der letzten kommerziellen Flüge mit einer mit Passagieren besetzten Überschallmaschine sollte am 25. Juli 2000 stattfinden. Die Maschine F-BTSC vom Typ Concorde stürzte kurz nach dem Start ab, dabei starben die 109 Menschen an Bord sowie vier in einem Hotel. Nach dem Unglück stellte Air France den Flugbetrieb der Concorde ein, die britische Luftfahrtbehörde entzog dem Flugzeug die Flugtauglichkeitsbescheinigung.

(anw)