Umfrage: Linux Foundation erhebt State of Diversity in Open-Source-Communitys

Die Umfrage untersucht den demographischen Hintergrund derer, die zu Open Source beitragen, und soll herausfinden, wo es in der Community an Inklusion mangelt.

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(Bild: Pasuwan/shutterstock.com)

Von
  • Silke Hahn

Die Forschungsabteilung der Linux Foundation richtet mit einer Reihe von Partnern eine Umfrage zu Diversity, Gleichheit und Inklusion in Open-Source-Gemeinschaften aus. Die Erhebung soll einen Einblick gewähren in die Dynamiken bei der aktiven Beteiligung an Open-Source-Projekten, insbesondere ist bei der Befragung laut der Pressemeldung auf der Stiftungswebsite die demographische Zusammensetzung der Community von Interesse.

Die Linux Foundation hat sich "Diversity, Equity and Inclusion (DEI)" als Kernwerte auf die Fahnen geschrieben und möchte daher laut eigenen Aussagen feststellen, was hierbei der Stand ist – der Eintrag auf der Website hebt hervor, dass die Stiftung schon aktiv geworden ist und beispielsweise Ende 2020 eine Initiative für inklusive Bezeichnungen (Inclusive Naming Initiative) gemeinsam mit der Cloud Native Computing Foundation aus der Taufe gehoben hat. Auch gibt es neuerdings offenbar ein Förderprogramm namens TransTech für die Weiterbildung qualifizierter Menschen aus der LGBTQ-Community.

Wie die Forschungsabteilung der Linux Foundation in der Survey-Beschreibung betont, geht es um eine datengetriebene Entscheidungsgrundlage für die künftige Programmgestaltung. Das Umfrageformular ist in mehreren Sprachen verfügbar, unter anderem auf Russisch, Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Hindi, Arabisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch. Die Teilnahme soll laut den Ausrichtern etwa 15 Minuten in Anspruch nehmen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man neu in der Community ist oder schon seit langer Zeit ein Open-Source-Projekt betreibt. Offenbar ist es möglich, auch Fragen zu überspringen.

Die Teilnahme erfolgt anonym, und die erhobenen Daten werden den Ausrichtern zufolge weiter anonymisiert, sodass sie keine Rückschlüsse auf Einzelpersonen zulassen. Wer teilnimmt, erhält einen personengebundenen Rabatt für die Anmeldung zum nächsten Open Source Summit beziehungsweise der nächsten Embedded Linux Conference. Die Fragen und Ergebnisse der Umfrage stehen unter der Lizenz Creative Commons Attribution-Share-Alike 4.0, die Interessierte bei Creativecommons.org nachlesen können.

Wer mag, findet den Link zur Teilnahme am DEI-Survey auf der Website der Linux Foundation. Neben der Stiftung stehen als Partner eine Reihe von Unternehmen und Organisationen hinter der Erhebung, so beispielsweise AWS, Comcast, Fujitsu, GitHub, Gitlab, Hitachi, Huawei, Intel, NEC, Panasonic, Red Hat, Renesas und vmware.

(sih)