Update der Power Platform: Per Klickibunti zur Business-App

Auf der Ignite hat Microsoft auch Neues für die Softwareentwicklung vorgestellt. Allerdings zielen sie vor allem auf Nutzer ohne Programmierkenntnisse ab.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 7 Beiträge

(Bild: Microsoft)

Von
  • Dr. Jens-Henrik Söldner

Microsoft nutzte seine Hausmesse Ignite, um mehrere Updates seiner Power Platform vorzustellen. Diese umfassen drei Produkte: PowerApps, Power BI und Power Automate, die sich alle an den sogenannten Citizen Developer wenden. Damit sind Benutzer gemeint, die keine hauptberuflichen Entwickler sind, aber mit Low-Code-Software eigene Applikationen für Desktops und Mobilgeräte erstellen können.

Softwareentwicklung mit Low-Code- und No-Code-Plattformen ist deshalb ein Trend in der IT-Branche, da immer mehr Anwender mit keinen oder geringen Programmierfähigkeiten Anwendungen für Microsoft 365, Salesforce oder ServiceNow erstellen müssen, die bei der zunehmenden Digitalisierung von Arbeitsprozessen helfen. Nun hat Microsoft die Power Platform stärker mit der hauseigenen Azure Cloud und dem Entwickertool Visual Studio verzahnt. Verteilen sollen die Citizen Developer ihre Apps derweilen über Teams.

Auf der Ignite gab es eine Live Demo von Power Automate Desktop zu sehen, das momentan als Public Preview verfügbar ist. Microsoft hatte im Mai 2020 den RPA-Anbieter (Robotic Process Automation) Softomotive übernommen, um Power Automate zu stärken. Dessen WinAutomation erlaubt es, wiederkehrende Aktivitäten auf Windows Desktops zu automatisieren. Hierzu erstellt es aus aufgezeichneten Klicks und Tastatureingaben wiederverwendbare Workflows. Diese Technik fließt nun in Power Automate Desktop ein und richtet sich laut Ankündigung explizit an Geschäftsprozessen.

(fo)