VMwares Tanzu Build Service für Kubernetes ist produktionsreif

Der Dienst verspricht bessere Skalierung beim Bauen und Verwalten einer Vielzahl von Applikations-Containern in Kubernetes.

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Von
  • Matthias Parbel

Als Teil der von VMware im Frühjahr lancierten Cloud-native-Produktfamilie Tanzu hat das Unternehmen nun die generelle Verfügbarkeit des Tanzu Build Service verkündet, der sich nahtlos in bestehende CI/CD-Pipelines integrieren soll. Der Dienst nutzt die aus dem Tanzu Application Service stammenden Buildpacks und deren deklaratives Modell zur Image-Konfiguration, um automatisiert OCI-konforme Container zu erstellen und zu aktualisieren.

Entwickler erhalten damit die Möglichkeit, für jede Applikation einmalig eine Konfiguration anzulegen. Der Tanzu Build Service (TBS) kümmert sich anschließend automatisch darum, die erforderlichen Container-Builds zu erstellen, zu modifizieren oder auch zu patchen. Dazu greift TBS auf Open-Source-Projekte wie den Kubernetes-nativen Container Build Service kpack zurück. Als Erweiterung von Kubernetes verwendet kpack unprivilegierte Kubernetes-Primitives, um Builds von OCI-Images als Plattformimplementierung der (Cloud Native Buildpacks, kurz: CNB) bereitzustellen.

Da die Tanzu-Buildpacks Container modular aufbauen, lassen sich einzelne Ebenen darin auch unabhängig voneinander aktualisieren. Die enthaltenen Metadaten zu Libraries und Binaries erleichtern es Entwicklern und Administratoren, Betriebssysteme und Container-Abhängigkeiten zu patchen – insbesondere in Umgebungen mit Tausenden von Docker-Containern. Darüber hinaus stehen die Ressourcen ClusterStack und ClusterStore zur Verfügung: Erstere dient zum Verwalten von OS-Images und zum Durchsetzen von IT- sowie Security-Policies – über den ClusterStore können IT-Administratoren zudem Sammlungen von Buildpacks bereitstellen sowie Support für ISV-Integrationen und -Umgebungen anbieten.

Damit sich der Tanzu Build Service einfach in CI/CD-Pipelines integrieren lässt, stehen Entwicklern zum Aufrufen des Dienstes verschiedene Optionen offen. Sind beispielsweise die nach einem Git-Commit erforderlichen Tests abgeschlossen, lässt sich über das betreffende CI-Tool ein kpack-build-Kommando initialisieren, das ein neues Container-Image erstellt. In gleicher Weise können CI-Tools wie etwa Jenkins auch die Buildpacks überwachen und bei einem Update über den ClusterStore zum Aktualisieren der Abhängigkeiten des Containers kpack anstoßen. Darüber hinaus lassen sich Aktualisierungen des Betriebssystems analog über den ClusterStack ausführen.

Weitergehende Informationen zum Tanzu Build Service (TBS) finden sich in der Ankündigung zu dessen General Availability sowie auf der Website zu diesem Dienst. Wer tiefer einsteigen möchte, dem steht neben einer Testversion zum Download auch die Dokumentation zu TBS offen.

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