VW Golf/Passat-Rückruf: Airbag-Fehlauslösung möglich

Wegen der Gefahr einer fehlerhaften Auslösung der Airbags bei den Modellen VW Golf und VW Passat aus den Baujahren 1997 bis 1999 werden diese nun zurückgerufen.

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VW Passat B5

(Bild: Volkswagen)

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Volkswagen ruft einige ältere Golf- und Passat-Modelle wegen des Risikos einer unkontrollierten Auslösung von Airbags zurück. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) veröffentlichte am heutigen Donnerstag entsprechende Daten.

Betroffen sind nach Angaben der Flensburger Behörde relativ wenige Fahrzeuge: Es gehe um etwas mehr als 4100 Exemplare des Golf und Passat aus den Baujahren 1997 bis 1999, davon vermutlich rund 3200 in Deutschland.

Grund für die vom KBA überwachte Aktion sei, dass der Gasgenerator im Airbag nicht ausreichend abgedichtet sei - dadurch könne es zu einer „fehlerhaften Auslösung” kommen. „Im Extremfall könnte das Gehäuse des Gasgenerators reißen und die Insassen verletzen.” Bisher seien aber keinerlei Personen- oder Sachschäden bekannt, betonte das Amt. Die Besitzer des betreffenden Autos wurden gebeten, sich mit Volkswagen oder einer Fachwerkstatt in Verbindung zu setzen.

In den vergangenen Jahren hatte es mehrfach und in verschiedenen Ländern Probleme mit defekten Airbags gegeben. In den USA war es wegen zu stark auslösender Luftkissen, die Teile der Metallverkleidung durch das Fahrzeug schleuderten, auch zu Verletzungen und sogar zu mehreren Todesfällen gekommen. Zuletzt in Deutschland betroffen war Anfang März 2020 BMW.

(fpi)