Versionsverwaltung: GitHub verlagert die Entwicklung in die Cloud

GitHub gibt den Startschuss für die Einführung seiner Cloud-basierten Entwicklungsumgebung Codespaces.

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(Bild: Sundry Photography/Shutterstock.com)

Von
  • Michaela Gebauer

Das GitHub Engineering Team entwickelt seine Plattform weiter und setzt auf die in der Cloud gehostete Entwicklungsumgebung Codespaces. Ziel ist es, die Basis des Versionsverwaltungsdienstes – die bisher weitgehend auf macOS lag – von Apples Betriebssystem zu entkoppeln.

Ab sofort ist der auf Visual Studio Code basierende Online-Editor die Standardentwicklungsumgebung von GitHub zuständig. Gleichzeitig ist mit Codespaces der Dienst öffentlich für alle Kunden in den Plänen von GitHub Teams und GitHub Enterprise Cloud verfügbar. Die Abrechnung erfolgt abhängig von der tatsächlichen Nutzung und der verwendeten Virtual Machine. Letztere beginnen bei 2 Prozessorkernen und 4 GByte RAM und gehen bis 32 Kernen und 64 GByte RAM.

Laut GitHub stehen viele Entwickler vor Einstiegshürden, wenn sie sich an einem Projekt beteiligen wollten, da sie zunächst aufwendig eine passende Umgebung konfigurieren müssen. Codespaces soll diese Hürde nun abbauen und Entwicklern den Einstieg in ein Projekt so einfach wie möglich machen.

Die Verbindung zu Codespaces ist wahlweise über den Browser oder über den Sourcecode-Editor Visual Studio Code möglich. Für die Teamarbeit sollen sich einheitliche Umgebungen für Projekte beliebiger Größe mit vorgefertigten Images erstellen lassen.

Codespaces basiert auf Microsofts Visual Studio Code und befindet sich seit 2020 in der Betaphase. Seinerzeit hatte Microsoft das eigene Codespaces-Projekt eingestellt, das 2019 mit einem ähnlichen Ziel unter dem Namen Visual Studio Online gestartet war. Dabei verwies das Unternehmen auf das frische Codespaces der Tochter GitHub.

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