Versionsverwaltung: Mehr CI/CD-Support in VS Code für GitLab 15.4

Mit dem neuen Release hält GitLab SaaS potentere Linux-Maschinen für CI/CD-Jobs mit dem Runner 15.4 parat.

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(Bild: Maridav / Shutterstock.com)

Von
  • Matthias Parbel

GitLab hat seine Versionsverwaltungsplattform auf Version 15.4 aktualisiert und liefert mit dem Release einen Schwung an Neuerungen und Verbesserungen, darunter die erweiterte Integration mit dem Code-Editor Visual Studio Code. Zahlende Nutzerinnen und Nutzer von GitLab SaaS kommen zudem in den Genuss leistungsstärkerer Linux-Maschinentypen für das Ausführen ihrer CI/CD-Jobs.

Einhergehend mit dem Update auf GitLab 15.4 wurde auch das für die Zusammenarbeit mit Visual Studio Code wichtige Tool GitLab Workflow auf Version 3.50.0 aktualisiert. Entwicklerinnen und Entwicklern steht damit auch bei komplexeren Konfigurationen von Continuous Integration gezieltere Unterstützung direkt aus VS Code heraus zur Verfügung. Um etwa für eine Konfiguration, die Keywords wie include: oder extends: verwendet, frühzeitig ihre Korrektheit sicherzustellen, lässt sich die resultierende Konfigurationsdatei nun noch vor dem Commit und Push in VS Code prüfen. Darüber hinaus bietet GitLab Workflow für VS Code weitere Aktionen für die Arbeit mit CI/CD-Pipelines, beispielsweise im Hinblick auf das erneute Anstoßen oder auch den Abbruch einer Pipeline. Entwicklerinnen und Entwickler sollen somit mehr Aufgaben direkt in VS Code ausführen können und weniger häufig den Kontext wechseln müssen als bisher.

Für die von GitLab gehosteten Instanzen stehen ab sofort leistungsstärkere Linux-Maschinentypen zur Verfügung. Im Rahmen der kostenpflichtigen Editionen Premium und Ultimate können Nutzerinnen und Nutzer nun die Optionen saas-linux-medium-amd64 und saas-linux-large-amd64 für die GitLab SaaS Linux Runner wählen. Die beiden neuen Typen sollen laut Ankündigung insbesondere bei rechenintensiven CI-Jobs mehr Leistung bieten, die sich in kürzeren Build-Zeiten niederschlägt.

Unter den weiteren Neuerungen in GitLab 15.4, die allen Anwenderinnen und Anwendern zugutekommen, finden sich beispielsweise Vereinfachungen beim Umgang mit Tabellen in Markdown. Bisweilen schwierige Aufgaben wie das Neusortieren einer Spalte lassen sich nun durch datengetriebene Tabellen in JSON-Syntax leichter handhaben. Die daraus gerenderten Tabellen erlauben dann einerseits das Sortieren nach spezifischen Feldern mit "sortable": true sowie dynamisches Filtern mit "filter" : true. Einen ersten Eindruck der neuen Möglichkeiten vermittelt das nachfolgende Video zu JSON Tables in Markdown:

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Weitere Details zu sämtlichen Änderungen in GitLab 15.4 finden sich in der Ankündigung im GitLab Blog.

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