Video rückt in den Vordergrund: Update für Google Fotos und Erinnerungen

Google hat seinen Fotos-Dienst überarbeitet. Erinnerungen lassen sich wie in einem Scrapbook verschönern und als Ganzes teilen. Es gibt einen Fokus auf Videos.

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3 Collagen mit Beispielfotos

(Bild: Google)

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Von
  • Eva-Maria Weiß

Die "Erinnerungen"-Funktion in Google Fotos hat ein Update erhalten. Videos stehen dabei im Vordergrund. Ein Trend, der sich überall abzeichnet – auch in Sozialen Netzwerken. Google macht es Nutzerinnen und Nutzern dann auch besonders einfach, Kurzvideos aus ihren Clips zu machen: "Mit dem Update, das heute verfügbar gemacht wird, seht ihr mehr Videos – inklusive der besten Ausschnitte, die Fotos automatisch aussucht und als Kurzfassung bereitstellt, so dass du den bedeutenden Moment wiedererleben kannst."

Google ist schon länger so bedacht auf Video, dass sogar Fotos einen Bewegtbild-Look dank eines seichten Zooms bekommen – der Cinematic Photos Modus. Im kommenden Monat soll dann zusätzlich Musik in die Erinnerungen einziehen, schreibt Google in einem Blogbeitrag. Es sei beeindruckend, wie die Kombination aus Video, Bewegung und Musik einen in die Erinnerungen zurückversetzt. Wie bei den dynamischen Bildern und in der Erinnerungen-Funktion lassen sich Fotos auswählen, die nicht automatisch angezeigt werden sollen.

Weil das manuelle Scrollen durch Fotos so leidlich sei, macht Google auch das für einen – samt Bearbeitung. Animationen, der Cinematic-Filter und Collagen stehen zur Auswahl. Dem aktuellen Trend des Lettering und sogenannten Scrapbooks folgt die Funktion mit dem Namen Styles. Dort werden automatisch Elemente von Grafikern eingefügt werden. Es wird zu Beginn mehrere Designs zur Auswahl geben, dazu gehören auch zeitlich begrenzt verfügbare Vorlagen einzelner Künstler. Den Anfang machen Shantell Martin und Lisa Congdon.

Ein bereits seit langem gewünschtes Feature ist das Teilen von Erinnerungen, schreibt Google. Dies sei nun möglich. Zuvor ließen sich bereits Alben oder einzelne Fotos versenden. Zunächst geht das Verbreiten von Erinnerungen allerdings nur über Android-Geräte, iOS und Web sollen folgen. Die geteilten Erinnerungen lassen sich dann auf allen Geräten in der Google-Fotos-App anschauen.

Collagen lassen sich in einem neuen Editor anlegen, bearbeiten und ebenfalls teilen. Auch hier gibt es Design-Vorlagen. In die Produkte von Google soll zudem eine Skala für Hauttöne Einzug gehalten haben, die People of Color besser repräsentiert. Filter, sowie extra Funktionen für Google One und Pixel Nutzerinnen und Nutzer stehen direkt im Editor zur Verfügung.

(emw)