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Videokonferenzen: Muss es denn immer Zoom sein?

In der neuen Juli-iX zeigen fünfzehn Anbieter von Videokonferenzen, welche Funktionen ihre Software bieten.

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(Bild: Andrey_Popov / Shutterstock.com)

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Für viele Büroarbeiter werden die Corona-Krise, das Homeoffice und Zoom untrennbar miteinander verbunden bleiben – der Anbieter von Videokonferenzen erlebte in kürzester Zeit einen massiven Anstieg seiner Nutzerzahlen. Die Gründe: Es funktioniert auch mit vielen Teilnehmern gut und alle nutzen es.

Doch mit dem Aufstieg kamen auch die Kritiker: Datenschutz und Sicherheit seien mangelhaft, in der Firma solle man Zoom keinesfalls einsetzen. So manche Unternehmen sehen sich seitdem nach einer langfristigen Alternative um. In der neuen iX 7/2020 zeigen daher fünfzehn Anbieter, welche Funktionen ihre Software beherrschen.

Schon ein erster Blick auf die Marktübersicht zeigt, dass der Umstieg auf die Cloud vollzogen ist – Kunden sollen auch Videokonferenzdienste für kritische Bereiche sicher mit wenigen Klicks beziehen können. Jitsi Meet ist eine der wenigen Ausnahmen, die freie Software lässt sich mit wenig Aufwand im eigenen Rechenzentrum einrichten.

Ein weiterer Unterschied ist die Integration mit anderen Programmen im Unternehmen. Hier hat Microsoft die Nase vorn: Videokonferenzen stellen zwar nur eine von vielen Funktionen in Teams dar, aber vor allem können Nutzer direkt auf Office und Dienste von Drittanbietern zugreifen. Doch nicht immer ist dies gewollt – wer nicht auf Microsoft setzt, schleppt so nur Ballast mit.

Vorsicht ist bei den Angaben der Anbieter zu den maximalen Teilnehmern geboten: Viele Entwickler werben mit hohen Zahlen. Doch ein zweiter Blick zeigt, dass ein Großteil sich oft nicht aktiv am Gespräch beteiligen kann. Manche Software wie das freie Nextcloud Talk sieht hingegen keine Beschränkung vor, in diesem Fall limitiert ausschließlich die Ausstattung des Servers.

Alle Details zur vorgestellten Videokonferenzsoftware finden Leser im Artikel:

(fo)