Volkswagen kommt bei den globalen Verkäufen nicht aus dem Minus

Europas größter Autokonzern lieferte im Februar 16,7 Prozent weniger aus als ein Jahr zuvor. Die Lieferkrise belastet weiterhin die Produktion.

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Navistar International HV Series Mixer

Mit der Übernahme des US-Lastwagenherstellers Navistar hat Volkswagen ein kleines Plus bei den Verkäufen hingekriegt. Im Bild ein International HV Series Mixer.

(Bild: Navistar)

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  • dpa

Volkswagen steckt bei den Verkäufen weiterhin in einem Tief. Weltweit lieferte Europas größter Autokonzern im Februar mit 542.900 Fahrzeugen 16,7 Prozent weniger aus als ein Jahr zuvor, wie der Konzern am Freitag in Wolfsburg mitteilte.

In den wichtigsten Märkten ging es den Zahlen zufolge deutlich bergab, in China fielen die Verkäufe um 14,4 Prozent, in Westeuropa um 10,9 Prozent. Der Autobauer hat seit Längerem vor allem mit dem Mangel an verfügbaren Elektronik-Halbleitern zu kämpfen, der sich in diesem Jahr wohl erst nach und nach lösen dürfte. Nach den ersten beiden Monaten des Jahres steht im Konzern insgesamt ein Rückgang der Auslieferungen von rund einem Sechstel auf 1,24 Millionen Fahrzeuge zu Buche.

Das Problem zog sich durch die wichtigsten Fahrzeugmarken. Die volumenstarke Kernmarke VW Pkw verkaufte im Februar mit 19,7 Prozent rund ein Fünftel weniger Autos als ein Jahr zuvor. Die Sportwagenmarke Porsche lag 13,6 Prozent unter dem Vorjahreswert, Audi 11,5 Prozent.

Die Nutzfahrzeugholding Traton verkaufte 8,4 Prozent mehr Lkw und Busse – das lag aber an dem im vergangenen Jahr übernommenen US-Truckhersteller Navistar, der im Februar des Vorjahres noch nicht dazuzählte.

(fpi)