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Von Tasten und anderen Sommerrätseln, die Auflösung

Im zweiten Teil des Sommerrätsels musste nicht nur in die Tasten gehauen, sondern mussten vor allem Tasten erkannt werden.

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(Bild: alphaspirit/Shutterstock.com)

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Im zweiten Teil des Sommerrätseln mussten zu Bildern verschiedener Enter und CR/LF-Tasten die entsprechenden Rechner oder Eingabegeräte genannt werden. Von zehn Tastenrätseln und einer Art Fangfrage wurden sieben gelöst, auch wenn bei einer Frage der kuriose Produktname fehlte.

Machen wir uns ohne weitere Umschweife an die Stammbaumforschung der Enter-Taste. Frage 0 des zweiten Teils des Sommerrätsels bezog sich auf den Commdore und hier auf SK, das Seperate Keyboard, das als 8296SK, 8032SK und 8096SK angeboten wurde.

Zur Frage 1 wurde korrekt erraten, dass die FEED-Taste bei diesem Kartenlocher der Enter-Taste entspricht. Zur Not wäre auch EJECT möglich, da damit eine fehlerhafte Karte ausgeworfen und eine neue eingezogen wird, auf der man dann den Text korrigieren konnte. Der Kartenlocher war der Univac 1710 VIP, wobei VIP für "Verifiying Interpreting Punch" steht, ganz im Sinne des Nerd-Humors.

Frage 2 zeigte einen Ausschnitt des Kartenlochers IBM 26. Das Äquivalent der Enter-Taste auf der deutschen Tastatur ist ZUF = Zuführung.

Frage 3 zeigte die Enter-Taste auf der Linken Seite. Gesucht war der Olivetti Editor 4, als Terminal Editor 4 ST, bei dem man Enter möglichst weit weg vom Line Feed positionierte.

Frage 4: Mit der doppelten Bezeichnung als Return- und Exec-Taste wurde der Rechner Wan 2000 gesucht und gefunden.

Frage 5 suchte nach dem Siemens-Terminal 9740, das an BS-2000-Rechner angeschlossen und einigen Foristen bestens bekannt war. Enter entspricht hier DÜ1 und DÜ2, den Übertragungstasten an den Datenkonzentrator.

Frage 6 war die Fangfrage. Gezeigt wurde kein Handbuch, sondern eines der Schreibmaschinengedichte des Pop-Künstlers Tomas Schmit.

(Bild: Detlef Borchers)

Frage 7 suchte eine Maschine, die zwei Vorschub-Tasten hatte. Es war die formschöne Olivetti Programma 203, die 1968 ein großer Verkaufserfolg in Deutschland wurde. Damals wurde die Mehrwertsteuer eingeführt und die Programma war die erste Maschine, mit der bei Rechnungstellung zu einem Preis die Mehrwertsteuer automatisch errechnet und addiert werden konnte.

Frage 8 war mit der Abbildung einer Apple III-Tastatur wieder eine der leichteren. Das galt bei

Frage 9 erstaunlicherweise auch für die Tastatur des EACA Video Genie EG3003, der als chinesischer TRS-80 Clone nach Deutschland kam.

Frage 10 suchte schließlich die NeXT-Tastatur, mit der Steve Jobs allen zeigen wollte, wie eine Tastatur auszusehen hat, mit der Einschalt-Taste auf der Tastatur und vor allem: Keine Funktionstasten!

Keine Funktionstasten und mit Einschalt-Taste: NeXT-Tastatur.

(Bild: Detlef Borchers)

(olb)