Wärmeleitpaste: Probleme bei einigen Chargen der Arctic MX-5

Bei einigen Tuben von Arctics Wärmeleitpaste MX-5 separiert sich das Silikonöl und hinterlässt so eine schwer aufzutragende Knetmasse.

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(Bild: Arctic)

Von
  • Mark Mantel

Arctic ruft einige Chargen der Wärmeleitpaste MX-5 aufgrund eines Produktionsfehlers zurück, allerdings können einzelne betroffene Spritzen trotzdem den Handel erreichen. Erwischt man eine solche, macht sich das Problem schon vor dem Auftragen bemerkbar und man kann beim Hersteller einen Ersatz anfordern.

Bei den betroffenen MX-5-Tuben separiert sich laut Arctics Mitteilung das Silikonöl, das für die Streichfähigkeit verantwortlich ist, von der restlichen Paste und hinterlässt so eine harte Masse, die Knete ähnelt. Das Silikonöl läuft beim Öffnen der Tube zuerst aus. Die Paste behält grundsätzlich ihre Eigenschaften als Wärmeleitmittel zwischen Prozessor und CPU-Kühler, lässt sich so aber nur sehr schlecht verteilen.

Kommt die Wärmeleitpaste nach dem Versand als homogene Masse bei Ihnen an, sollten auch später keine Probleme mehr auftreten. Ursache des Problems war derweil ein zu großer Abstand zwischen dem Anmischen der MX-5-Wärmeleitpaste und dem Abpacken in die einzelnen Tuben innerhalb verschiedener Werke.

"Betroffene Chargen wurden bereits identifiziert und aus dem Handel zurückgerufen, sodass keine weitere betroffene Ware in den Handel gelangen kann. Wir bedauern, dass dieser Qualitätsmangel trotz ständiger Qualitätskontrollen und höchster Sorgfalt bei der Produktion der Ware nicht vor der Auslieferung an Händler und Endkunden festgestellt werden konnte.

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Betroffene MX-5 Wärmeleitpasten nehmen wir selbstverständlich ausnahmslos zurück und bieten ein Austauschprodukt an. Hierzu bitten wir um eine Kontaktaufnahme und Bereitstellung des Kaufnachweises über das Formular."

(mma)