Warum Apple für den Mac mini keinen neuen Look plant

Apple möchte angeblich keine Überarbeitung des mittlerweile sehr alten Designs. Dafür gibt es demnächst wohl M2-Chips.

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Mac mini M1

Der Mac mini M2 sieht wohl genauso aus wie der hier abgebildete M1.

(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan

Dass Apple seinem Mac mini ein komplett neues Design verpassen möchte, wird schon seit mehr als einem Jahr kolportiert. Doch getan hat sich bislang nichts – und dabei könnte es bleiben. Das meint zumindest der bekannte Bloomberg-Journalist Mark Gurman unter Berufung auf interne Quellen bei Apple. Demnach plant das Unternehmen zwar nach zwei Jahren wieder neue SoCs im Mac mini, will aber den aktuellen – und leidlich angestaubten – Look behalten.

Gurman zufolge hatte Apple bereits einen Mac mini mit M1-Pro-Chip in der Pipeline, verwarf ihn allerdings aufgrund der Einführung des Mac Studio im Frühjahr wieder. Nun soll der Mac mini einen M2-Chip aus dem MacBook Air M2 sowie einen noch unbekannten "M2 Pro" erhalten. Die Maschinen könnten bei einem im Oktober geplanten zweiten Apple-Herbst-Event vorgestellt werden. Dann wird auch mit einem MacBook Pro M2 mit 14 und 16 Zoll großem Bildschirm gerechnet – wohl mit "M2 Pro" und "M2 Max".

Mit einem "größeren Redesign" des Mac mini ist laut Gurman nicht zu rechnen. Was die Zukunft der Maschine im Line-up ist, bleibt abzuwarten: Sie steht nun zwischen der Workstation Mac Studio und dem baldigen Release des ersten Mac Pro mit Apple Silicon. Nutzer mögen den günstigen Preis und den kompakten Formfaktor, doch ein Verkaufsanreiz durch ein neues Design wäre wünschenswert.

2021 hatten Leaker noch behauptet, Apple wolle das Design des iMac M1 auf den neuen Mac mini übertragen – mit einer bunten Plexiglasabdeckung und neuen Alufarben. Hier hat sich bislang noch gar nichts getan. Beim MacBook Air M2, für das ebenfalls ein iMac-M1-Look erwartet worden war, hat sich Apple hingegen am MacBook Pro 14 orientiert, allerdings erstmals seit langem eine dunkle Farbvariante ("Mitternacht") herausgebracht.

Zum Mac mini mit "M2" und "M2 Max" liegen bereits interne Codenamen vor. J473 und J474 sollen mit bis zu acht Performance-Kernen und vier High-Efficiency-Kernen erscheinen. Sie dürften vom Preis her beim aktuellen Mac mini M1 angesiedelt sein – hier zahlt man aktuell minimal 800 Euro für ein Modell mit 256 GByte großer SSD.

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(bsc)