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Wasm 2021: Heise präsentiert WebAssembly, den Game Changer auch jenseits des Web

Am 31. August steht WebAssembly im Zentrum einer ganztägigen Online-Konferenz, die allen Interessierten die neue Technologie und den W3C-Standard näher bringt.

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Von
  • Silke Hahn

WebAssembly (Wasm) ist ein offener Standard und als solcher revolutionär im Client, rasant schnell krempelt er etablierte Technologien um: heise Developer und dpunkt.verlag widmen Wasm am 31. August eine ganztägige Online-Konferenz, die die noch relativ junge Technologie unter die Lupe nimmt und ihre Vielseitigkeit auslotet.

WebAssembly definiert einen Bytecode zur Ausführung von Programmen innerhalb von Webbrowsern, sein Einsatz ist jedoch nicht auf den Browserbereich beschränkt. Mit ihm lassen sich hinsichtlich Ladezeiten und Ausführung besonders leistungsstarke Webanwendungen erstellen. Seit Dezember 2019 ist Wasm offiziell ein W3C-Standard, der mit Chrome, Firefox, Edge und Webkit ausgeliefert wird. Spätestens seit der Standardisierung gilt WebAssembly als "die vierte Sprache des Web". Hinter Wasm stehen Firmen wie Fastly, Mozilla, Intel und Microsoft, die sich in der Bytecode Alliance zusammengeschlossen haben, um die Entwicklung von WebAssembly zu fördern. Der Zusammenschluss ist seit April 2021 als Non-Profit-Organisation registriert.

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Ein paar Beispiele für Wasms Einsatzbereiche: Bei den Webanwendungen punktet WebAssembly mit Flutter, im Enterprise-Bereich setzen beispielsweise .NET- und C#-Entwicklerinnen und -Entwickler mit ihm auf Blazor. Jenseits des Frontend gewinnt Wasm mit Deno Freunde, und in der Cloud könnten Wasm-basierte Kubelets möglicherweise sogar Container ablösen.

Die betterCode Wasm 2021 vermittelt am 31. August 2021 konzeptuelles Wissen und praktisches Know-how von Insidern aus dem Kern der Wasm-Entwicklung sowie von praxiserfahrenen Anwenderinnen und Anwendern. Wer die eintägige Online-Veranstaltung besucht, erhält Antworten auf zahlreiche Fragen, unter anderem:

  • Was ist eigentlich WebAssembly?
  • Wie lässt es sich zusammen mit der jeweils präferierten Programmiersprache einsetzen?
  • Was bringt Wasm bei Containern und Serverless-Anwendungen?
  • Was leistet es im Frontend, was im Backend?
  • Wie hilft es dabei, eigene Projekte konkret voranzubringen?

Das Programm steht bereits großteils fest, so erwartet die Teilnehmerrunde ein breites Spektrum zu Themen wie beispielsweise Webanwendungen mit Rust, Performancesteigerung von JavaScript-Anwendungen, Wasm mit Blazor und .NET sowie Wasm als Alternative zu Containern. Neben den Vorträgen gibt es reichlich Gelegenheit, eigene Fragen per Chat und Video an Referentinnen und die Referenten zu richten und sich untereinander auszutauschen. Alle Folien und die Videoaufzeichnungen des Live-Streamings stehen im Nachgang zur Verfügung.

Bis zum 17. August sind Tickets zum Frühbucherpreis von 149,- Euro (zzgl. 19 % MwSt.) erhältlich. Für Teams stehen gesonderte Gruppenrabatte zur Verfügung, und auch Schüler, Studierende sowie Hochschulangehörige können auf Nachfrage vergünstigt teilnehmen. Das vorläufige Programm sowie alle weiteren Informationen lassen sich der Website entnehmen.

(sih)