WebAssembly 2.0: First Public Drafts zur neuen Version liegen jetzt vor

In Version 2.0 sollen verschiedene Vorschläge zur Erweiterung von WebAssembly umgesetzt werden. Wasm soll schnellere Webanwendungen ermöglichen.

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Kommunikation, Natur, Vögel, Bäume

(Bild: Lightspring / shutterstock.com)

Von
  • Malte Kirchner

WebAssembly hat einen ersten Meilenstein auf dem Weg zur Version 2.0 erreicht. Mit den First Public Working Drafts sind Entwickler und andere Interessierte aus der Öffentlichkeit aufgerufen, an der weiteren Verfeinerung des Entwurfs und der neuen Funktionen teilzuhaben.

In Version 2.0 von WebAssembly soll eine Reihe von vorgeschlagenen Erweiterungen umgesetzt werden. So können etwa Funktionen künftig mehrere Werte zurückgeben. Bislang war nur einer möglich. Verbesserungen gibt es auch bei der Umwandlung von Gleitkommazahlen in ganzzahlige Wert (Float to int) und den Referenztypen. Es wurden zudem neue Tabellenanweisungen hinzugefügt.

WebAssembly (wasm) wurde für schnellere Webanwendungen geschaffen, wie sie mit JavaScript nur schwer oder gar nicht zu realisieren sind. Die Entwicklung von WebAssembly-Code ist in einer Reihe von Programmiersprachen möglich. Das Binärformat wurde im Dezember 2019 zum W3C-Standard und wird von den gängigen Browsern wie Chrome, Safari, Firefox und Edge unterstützt. Unternehmen wie Mozilla, Intel, Microsoft und Apple unterstützen die Entwicklung in der Bytecode Alliance, die im April 2021 gegründet wurde.

Das W3C unterteilt den Standardisierungsprozess in vier Entwicklungsstufen. Der Working Draft ist dabei die erste Stufe. Es folgen die Candidate Recommendation (CR), die Proposed Recommendation (PR) und abschließend die endgültige W3C Recommendation (REC).

(mki)