Weitere Indizien sprechen für neuen iMac

Apples All-in-One-Desktop steht offenbar vor einer baldigen Aktualisierung. Nach erste Gerüchten gibt es nun handfestere Hinweise.

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Der neue iMac könnte sich am Pro Display XDR orientieren – und/oder am iPad Pro

(Bild: Apple)

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Apples iMac steht offenbar kurz vor einer grundlegenden Überarbeitung. Nach ersten Meldungen aus den USA, laut denen Apple erstmals seit einem Jahrzehnt das Design verändern wird, gibt es nun noch etwas handfestere Indizien: Die Verfügbarkeit des All-in-One-Rechners für den Schreibtisch hat sich deutlich reduziert.

Wie dem Apple-Blog Macerkopf aufgefallen ist, muss man bei Bestellung der 27-Zoll-Variante des iMac aktuell ungewöhnlich lange warten. Eine Lieferung ist laut Apple frühestens am 27. Juni möglich, wenn man kostenpflichtig per Express bestellt. Auf dem regulären Postweg wartet man sogar mindestens bis zum 30. Juni. Betroffen sind alle drei Standardmodelle (3 GHz 6-Core, 3,1 GHz 6-Core und 3,7 GHz 6-Core) zu Preisen von 2100 bis 2600 Euro.

Der Termin ist interessant, weil Apple am 22. Juni seine diesmal komplett virtuell abgehaltene Entwicklerkonferenz WWDC beginnt. An diesem Tag wird es wohl auch eine Keynote geben, bei der neben iOS 14 und macOS 10.16 auch neue Hardware-Produkte präsentiert werden könnten. Dazu gehört auch ein möglicher neuer iMac, der zumindest das aktuelle 27-Zoll-Modell ersetzt.

Keine Wartezeiten gibt es hingegen bei der 21,5-Zoll-Version des iMac. Diese ist nach wie vor innerhalb von zwei Tagen beim Kunden, wenn die Geräte aktuell bei Apple bestellt werden. Dies gilt für alle drei Standard-Modellvarianten von Dual-Core bis 6-Core. Ob das bedeutet, dass Apple diese einfach weiterführt, ist unklar.

Der bekannte Apple-Leak-Experte Sonny Dickson hatte in dieser Woche geschrieben, er erwarte beim neuen iMac eine Formensprache, die sich am aktuellen iPad Pro beziehungsweise am Pro Display XDR orientiert. Das Design hatte Apple vor acht beziehungsweise zehn Jahren zuletzt überarbeitet. Die aktuelle iMac-Generation stammt vom Frühjahr 2019 und bekam aufgefrischte Komponenten verpasst. Dickson glaubt weiterhin an ein Ende der von Apple Fusion Drive getauften Kombi-Technik aus magnetischer Festplatte und SSD – künftig sollen die iMacs nur noch Flashmedien haben.

(bsc)