Weltraumschrott: ISS entgeht Kollision nach Ausweichmanöver

Die ISS ist durch ein Ausweichmanöver einer Kollision mit Weltraumschrott entgangen. Die Flughöhe der Raumstation wurde um etwa 1,8 Kilometer angehoben.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 29 Beiträge

(Bild: NASA)

Von
  • dpa

Mit einem Ausweichmanöver ist die Internationale Raumstation ISS einer Kollision mit Weltraumschrott entgangen. Dazu seien die Triebwerke des angedockten Transporters Progress MS-18 am Samstag etwa zehn Minuten lang eingeschaltet worden, teilte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos via Telegram mit. Durch den Impuls sei die Flughöhe der ISS um 1,8 Kilometer angehoben worden.

Durch die Korrektur erhielt der Außenposten der Menschheit laut Roskosmos eine Flughöhe von fast 414 Kilometer über der Erde. Die maximale Höhe liege bei knapp 438 Kilometer. Auf der ISS arbeitet derzeit auch der deutsche Astronaut Matthias Maurer.

Weltraumschrott gilt als zunehmendes Problem im All. Immer wieder muss auch die ISS Trümmern ausweichen. Ein Zusammenstoß könnte die Station schwer beschädigen. Im November musste sich die Crew in zwei angedockten Raumschiffen in Sicherheit bringen – Russlands Militär hatte einen ausgedienten Satelliten abgeschossen, die Trümmer drohten mit der ISS zu kollidieren. Der Zwischenfall ging glimpflich aus.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmmung wird hier ein externes Video (Kaltura Inc.) geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (Kaltura Inc.) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

(bme)