Wie Google Forms, aber mit Privatsphäre: Nextcloud veröffentlicht Umfrage-Tool

Als direkte Konkurrenz zu Google Forms startet Nextcloud seine eigene Software für Umfragen. Sie soll sich vor allem durch den Datenschutz abheben.

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(Bild: Nextcloud GmbH)

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Mit Forms erweitert Nextcloud seine gleichnamige und freie Cloud-Software um ein Programm für Umfragen. Die Fragen lassen sich je nach Wunsch zum Beispiel mit Ankreuzfeldern, kurzen oder langen Texten sowie Dropdown-Listen beantworten. Des Weiteren lassen sie sich mit einem Ablauftermin versehen.

Teilen lassen sich Erhebungen über einen Link, alternativ lassen sich andere Nextcloud-Nutzer direkt oder gleich die komplette eigene Instanz einladen. Die Ergebnisse kann Forms als Diagramm oder nach einzelnen Anwendern getrennt darstellen. Es lassen sich beliebig viele Umfragen erstellen, eine Obergrenze sieht die Software nicht vor.

Nextcloud bewirbt Forms in der Ankündigung als direkte Konkurrenz zu Google Forms, das demselben Zweck dient. So setzt Nextcloud auch auf dasselbe Exportformat, betont jedoch – wie auch sonst – den Datenschutz: Unter den Personen, die das Ausfüllen einer Umfrage abbrechen, würde dies ein Drittel aus Gründen der Privatsphäre tun.

Forms findet sich im Nextcloud App Store, als Open-Source-Software erscheint die Applikation unter der AGPL. Neben Google bietet auch Microsoft ein eigenes Forms-Programm als Teil von Office 365 an – und neben vielen anderen kommerziellen Anbietern existiert mit LimeSurvey ebenfalls eine freie Standalone-Alternative.

(fo)