Apple Watch gab Hinweis: Wie eine 34-Jährige von ihrer Schwangerschaft erfuhr

Eine Frau behauptet, durch ihre Apple Watch erfahren zu haben, dass sie schwanger ist. Wie das möglich ist und warum sie dafür kein neues Modell brauchte.

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Frau mit einer Apple Watch

(Bild: mpohodzhay / Shutterstock.com)

Die Apple Watch hat nach Darstellung von Apple und laut etlichen Berichten mit EKG, Sturzerkennung und anderen Funktionen schon einige Leben gerettet. Jetzt soll sie auch ein neues Leben erkannt haben, nämlich die Schwangerschaft einer 34-Jährigen. Kurioserweise war es aber nicht das neue Zyklus-Tracking der Series 8, das zu der Entdeckung führte.

In einem Beitrag auf Reddit schildert die Frau, dass stattdessen der Pulsmesser den Anstoß gegeben habe. Über einen Zeitraum von zwei Wochen stellte dieser fest, dass sich der Ruhepuls der Frau signifikant erhöht hatte – von 57 auf 72. Darauf aufmerksam gemacht, ging die 34-Jährige der Frage nach, wie es dazu gekommen ist.

Ihre erste Vermutung, dass vielleicht eine Infektion – möglicherweise sogar mit Corona – dafür verantwortlich sein könnte, zerschlug sich rasch. Dann las sie im Netz, dass auch im frühen Stadium einer Schwangerschaft der Ruhepuls ansteigen kann. Ein Test brachte die Gewissheit, der später durch einen weiteren in einer Klinik bestätigt wurde.

"Die Uhr wusste, dass ich schwanger bin, bevor ich es selbst wusste", schreibt sie in dem Reddit-Beitrag. Da sie zum Zeitpunkt der Entdeckung noch ihr 18-monatiges Kind stillte und aktuell keine Periode habe, wäre sie sonst wohl erst später darauf aufmerksam geworden. Eine weitere Nutzerin behauptet, auf die gleiche Weise eine Schwangerschaft entdeckt zu haben. Im Einsatz war der bei der 34-Jährigen eine Series 7 – also noch ohne die neue Temperaturmessung, die erst mit der aktuellen Series 8 eingeführt wurde.

Die Apple Watch Series 8 und die Apple Watch Ultra, die ebenfalls über die neuen Temperatursensoren verfügt, dienen zwar nicht als Schwangerschaftstest. Mit der Temperaturerkennung am Handgelenk hat Apple aber die Möglichkeit für Frauen geschaffen, nachträglich den Zeitsprung ihres Eisprungs zu schätzen. Zudem ermögliche die Temperaturerkennung verbesserte Vorhersagen der Periode. Es wird allerdings davon abgeraten, die Zyklusprotokoll-App zur Empfängnisverhütung einzusetzen.

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(mki)