Windows-Sicherheit: Microsofts Security Compliance Toolkit 1.0 erschienen

Das Security Compliance Toolkit umfasst in der neuen Version 1.0 mehrere Programme zum Verwalten der Sicherheitsrichtlinien von Windows-Clients und -Servern.

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(Bild: daniiD/Shutterstock.com)

Von
  • Moritz Förster

Mit der neu veröffentlichten Version 1.0 aktualisiert Microsoft sein Security Compliance Toolkit. Es richtet sich an Administratoren, die die Sicherheitsrichtlinien ihrer Windows-Systeme – Clients und Server sowie Software wie Office – überprüfen wollen. Das Paket setzt sich aus mehreren Programmen und Referenzdateien zusammen.

Der Policy Analyzer liegt dem Security Compliance Toolkit in Version 4.0 bei, mit ihm lassen sich Group Policy Objects (GPOs) und Client-Side Extensions (CSEs) eines lokalen Windows-Systems analysieren und mit einer Referenzdatei vergleichen. Hinzu kommt das Kommandozeilenwerkzeug LGPO 3.0, mit dem der Administrator das Management von GPOs und CSEs automatisieren kann.

Komplett neue Programme sind GPO2PolicyRules und SetObjectSecurity. Mit ersterem Tool lassen sich GPO-Backups in .PolicyRules-Dateien automatisiert konvertieren. Mit letzterem Werkzeug können Systemverwalter den Security Descriptor für die meisten Windows-Sicherheitsobjekte festlegen. Hierunter fallen unter anderem Dateien und Verzeichnisse, Registry-Schlüssel sowie Ereignisprotokolle.

Die Referenzdateien liegen als ZIPs für mehrere Windows-10- und Windows-Server-Versionen sowie Office 365 und den Browser Edge bei. Jedoch lässt sich das Security Compliance Toolkit ebenfalls mit Windows 8.1 und Windows 7 verwenden. Leser finden das Paket als freien Download im Microsoft Download Center.

(fo)