Automotoren: ZF beendet Entwicklung reiner Verbrenner-Technik

Komponenten für Fahrzeuge mit ausschließlich thermodynamischen Antrieben will ZF künftig nicht mehr entwickeln. Man sieht sich auf dem Weg zum E-Antrieb.

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Komponenten für Hybridantriebe im Programm werden auch künftig herkömmliche Verbrennungsmotoren und Getriebe umfassen. Die Ankündigung dient demnach wohl vor allem einer öffentlichwirksamen Imagepflege.

(Bild: ZF)

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Der Autozulieferer ZF wird künftig keine Antriebskomponenten mehr entwickeln, die nur für Fahrzeuge mit reinen Verbrennungsmotoren geeignet sind. Aus den bisherigen zwei Divisionen Pkw-Antriebstechnik und E-Mobility soll ein einziger Bereich werden, in dem für die Elektrifizierung von Auto-Antrieben alle Kompetenzen gebündelt werden.

Man wolle mit dieser Änderung der Konzernstruktur den Wandel hin zum Plug-in-Hybrid und zu elektrischen Antrieben vorantreiben. Geleitet werden soll die neue Division vom 1. Januar 2021 an von dem bisherigen Chef der Pkw-Antriebstechnik, Stephan von Schuckmann. Er wird außerdem auf ZF-Vorstand Michael Hankel folgen, der zum Jahresende in den Ruhestand geht, und in den Vorstand aufrücken.

(fpi)