Zurück zu den Wurzeln: 3D-Drucker Snapmaker J1 mit zwei Druckköpfen

Nach ihren Multifunktionsgeräten, die neben dem 3D-Druck auch Lasergravur und CNC-Fräsen beherrschten, stellt Snapmaker nun einen reinen 3D-Drucker vor.

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Von
  • Carsten Meyer

Nach den beiden durch ihre einfache Anwendung recht erfolgreichen Multifunktionsgeräten Snapmaker 1 und 2, die durch ihren modularen Aufbau mit 3D-Druck-Extruder, Laserkopf oder CNC-Spindelmotor ausgerüstet werden können, stellt der chinesische Hersteller nun mit dem Modell Snapmaker J1 einen reinen 3D-Drucker vor. Das Gerät soll mit 350 mm/s Druckgeschwindigkeit und Beschleunigungswerten von 10 m/s2 besonders schnell sein und arbeitet mit zwei unabhängig agierenden Druckköpfen (IDEX, independent dual extruder).

Die lassen nicht nur einen zweifarbigen Druck zu, man kann damit auch zwei kleinere Objekte parallel drucken oder eine Stützkonstruktion aus auflösbarem Material (z.B. PVA) erstellen, was den Nachbearbeitungsaufwand minimiert. Eine interessante Funktion ist der spiegelverkehrte Druck über den zweiten Extruder, was den Bau von symmetrischen Objekten erleichtert; daneben gibt es noch einen Backup-Modus: Wenn ein Extruder verstopft, druckt das Gerät mit dem anderen weiter.

Snapmaker betont den präzisen Aufbau der Maschine mit Profilschienen-Linearlagern und robusten, massiven Druckguss-Aluminium-Teilen. Das Gerät kann ab dem 8. November für 1099 US-Dollar vorbestellt werden; die Lieferung ist kostenlos. Einen endgültigen Liefertermin nannt das Unternehmen noch nicht.

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