#heiseshow: Der nächste Angriff - warum wir sichere Verschlüsselung brauchen

Wieder kommt aus der Politik der Ruf nach einer Möglichkeit, sichere Verschlüsselung brechen zu können. Wir geben einen Überblick, warum das ein Irrweg bleibt.

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Von
  • Martin Holland

Es scheint so sicher wie die jährliche Wiederkehr des Herbstes: Sicherheitspolitiker kritisieren stark verschlüsselnde Kommunikationsdienste und fordern Zutritt für Ermittler. Jüngstes Beispiel ist ein vorab geleakter Entwurf für eine Deklaration des EU-Ministerrats. Unter Bezugnahme auf den Terroranschlag in Wien werden darin "innovative Ansätze" und technische Lösungen zur Brechung von Verschlüsselung gefordert. Auf diese erneute Forderung nach Hintertüren in Whatsapp, Signal & Co. folgte umgehend massive Kritik, wie es weitergeht ist noch nicht absehbar. Aus diesem Anlass wollen wir in der aktuellen #heiseshow zusammenfassen, was gegen die Schwächung von Verschlüsselung spricht.

Wie verbreitet ist sichere Verschlüsselung und was sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Ausprägungen? Warum ist nur Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein wirklicher Schutz und wo findet man die? Welches Problem haben Ermittler? Was steckt hinter den Konzepten eines Generalschlüssels oder einer Hintertür, was sind andere "innovative Ansätze" zur Brechung des Schutzes? Welche Risiken bergen die geforderten Angriffe auf Verschlüsselung, welche direkten Auswirkungen hätte deren Umsetzung? Gibt es keinen Kompromiss zwischen den Forderungen der Verschlüsselungskritiker und der Datenschützer? Können wir das Thema irgendwann zu den Akten legen?

Der nächste Angriff - warum wir sichere Verschlüsselung brauchen | #heiseshow

Diese und viele weitere Fragen – auch der Zuschauer – besprechen Jürgen Kuri (@jkuri) und Martin Holland (@fingolas) aus dem Newsroom von heise online live mit unserem Senior Fellow Security Jürgen Schmidt (@ju916) in einer neuen Folge der #heiseshow.

#heiseshow: Technik-News & Netzpolitik

Donnerstags. 12 Uhr. Live. heise online spricht mit Gästen über aktuelle technische Entwicklungen und Netzpolitik. Über Tweets mit dem Hashtag #heiseshow kann vor, während und nach der Sendung mitdiskutiert werden. Die #heiseshow gibt es ...

Alternativ wird der Stream auch auf Twitch.tv/heiseonline gesendet.

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Fragen an die Moderatoren und Gäste können während der Sendung im Youtube-Chat, in unserem Twitch-Kanal (twitch.tv/heiseonline), per Mail, im heise-Forum, bei Facebook oder auf Twitter (Hashtag #heiseshow) gestellt werden.

Fragen und Kommentare, die nicht während der Live-Sendung an uns gesendet werden, notieren wir uns. Wir versuchen, diese in die aktuelle Sendung einzubinden. Auch sind Themenvorschläge für die nächste Ausgabe zwischen den Sendungen jederzeit willkommen.

Die #heiseshow wird jeden Donnerstag um 12 Uhr live auf heise online gestreamt. Das Moderatoren-Team bestehend aus Kristina Beer (@bee_k_bee), Martin Holland (@fingolas) und Jürgen Kuri (@jkuri) leitet im Wechsel die auf rund 30 Minuten angelegte Talkshow, in der mit Kolleginnen und Kollegen sowie zugeschalteten Gästen aktuelle Entwicklungen besprochen werden.

Nach der Live-Übertragung ist die Sendung jeweils auch zum Nachschauen und -hören verfügbar.

Die Folgen stehen wahlweise zum Nachhören oder Nachgucken in SD (360p) respektive HD (720p) bereit. Die Links der RSS-Feeds finden Sie auch im nebenstehenden Dossier-Kasten.

(mho)