#heiseshow: Digitale Souveränität in Deutschen Behörden trotz Microsoft?

Eigentlich hat sich die Regierung das Ziel "digitale Souveränität" gegeben. Nun lockt Microsoft mit einer neuen Lösung. Wir sprechen über Angebote und Risiken.

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Von
  • Kristina Beer

Die Bundesregierung nutzt schon seit Jahrzehnten Microsoft-Software wie Windows, Office und Exchange, doch einen Umzug auf Microsoft-Server hat sie stets ausgeschlossen. Deshalb nutzen Behörden und Ministerien bis heute zum Beispiel bundeseigene Server für Office und Exchange. Nachdem Microsoft seine Cloud-Strategie ausgerufen hatte, setzte sich die Bundesregierung vor zwei Jahren auch das Ziel, mehr für die digitale Souveränität zu tun und Open-Source-Alternativen zu testen.

Nun versucht Microsoft seine Kunden aber mit einem neuen Angebot zu halten. Das Unternehmen möchte nur die Software liefern, die dann auf landeseigenen Servern laufen soll, welche von nationalen Unternehmen betrieben werden. So könne etwa der US-Cloud-Act ausgehebelt werden. Frankreich habe sich bereits für diese Lösung entschieden, für Deutschland steht die Entscheidung aber noch aus.

Würde die nun angebotene Lösung für mehr Sicherheit sorgen? Welche Zugriffsrechte könnten sich die US-amerikanische Regierung oder ihre Geheimdienste trotzdem verschaffen? Wie viel Transparenz räumt Microsoft bei seinem Angebot ein – wäre etwa der Quellcode einsehbar? Welche Alternativen wären noch denkbar?

Über diese und viele weitere Fragen – auch der Zuschauer – sprechen Kristina Beer (@bee_k_bee) und Jürgen Kuri (@jkuri) mit c't-Redakteur Christian Wölbert in einer neuen Folge der #heiseshow.

Fragen und Anregungen aus dem Publikum sind wie immer willkommen. Über diesen Einladungs-Link geht es zum heise-online-Discord-Server. Auch dort können Fragen gestellt werden.

Produziert wird die Sendung von Michael Wieczorek (@avavii).

#heiseshow: Technik-News & Netzpolitik

Donnerstags. 12 Uhr. Live. heise online spricht mit Gästen über aktuelle technische Entwicklungen und Netzpolitik. Über Tweets mit dem Hashtag #heiseshow kann vor, während und nach der Sendung mitdiskutiert werden. Die #heiseshow gibt es ...

Alternativ wird der Stream auch auf Twitch.tv/heiseonline gesendet.

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Fragen an die Moderatoren und Gäste können während der Sendung im Youtube-Chat, in unserem Twitch-Kanal (twitch.tv/heiseonline), per Mail, im heise-Forum, bei Facebook oder auf Twitter (Hashtag #heiseshow) gestellt werden.

Fragen und Kommentare, die nicht während der Live-Sendung an uns gesendet werden, notieren wir uns. Wir versuchen, diese in die aktuelle Sendung einzubinden. Auch sind Themenvorschläge für die nächste Ausgabe zwischen den Sendungen jederzeit willkommen.

Die #heiseshow wird jeden Donnerstag um 12 Uhr live auf heise online gestreamt. Das Moderatoren-Team bestehend aus Kristina Beer (@bee_k_bee), Martin Holland (@fingolas) und Jürgen Kuri (@jkuri) leitet im Wechsel die auf rund 45 Minuten angelegte Talkshow, in der mit Kolleginnen und Kollegen sowie zugeschalteten Gästen aktuelle Entwicklungen besprochen werden.

Nach der Live-Übertragung ist die Sendung jeweils auch zum Nachschauen und -hören verfügbar.

Die Folgen stehen wahlweise zum Nachhören oder Nachgucken in SD (360p) respektive HD (720p) bereit. Die Links der RSS-Feeds finden Sie auch im nebenstehenden Dossier-Kasten.

(kbe)