htop erscheint nach Fork als Version 3.0.0

Lange gab es keine Updates mehr, nun hat sich die htop-Community für einen Fork entschieden. Version 3.0.0 des Monitoring-Tools umfasst viele neue Funktionen.

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(Bild: Gorodenkoff/Shutterstock.com)

Von
  • Moritz Förster

Mit der neuen Version 3.0.0 meldet sich htop nach mehreren Jahren ohne Aktualisierungen zurück. Offiziell handelt es sich jedoch um einen Fork des verbreiteten Programm fürs Monitoring von Linux- und Unix-Systemen. Das neue Projekt namens htop-dev schultern Community-Maintainer des originalen htop, da der ursprüngliche Entwickler in den vergangenen Jahren nicht mehr aktiv war.

Version 3.0.0 umfasst viele neue Funktionen, unter anderem kann das Tool den Adaptive Replacement Cache (ARC) eines ZFS-Dateisystems überwachen. Des Weiteren lässt sich nun die Topologie der eingesetzten Hardware anzeigen, auch kann htop auf Wunsch die Taktfrequenz der Prozessorkerne im CPU-Messer und mehr als zwei kleine CPU-Säulen darstellen.

Optional können Nutzer htop künftig mit Vim-Befehlen steuern und auch Solaris-11-Systeme lassen sich künftig mit dem Werkzeug überwachen. Alle Neuerungen und Bugfixes finden Leser in den Release Notes auf GitHub. Als freie Software erscheint htop 3.0.0 unter der Open-Source-Lizenz GPLv2.

htop selbst liegt in der zuletzt 2018 freigegebenen Version 2.2.0 vor. Das Programm erschien ursprünglich ausschließlich für Linux-Distributionen und mauserte sich dort zu einem der beliebteren Tools fürs Systemmonitoring. Seit Version 2.0 aus dem Jahr 2016 erscheint die Software jedoch auch für FreeBSD, OpenBSD, DragonFly BSD und macOS.

(fo)