iCloud für Windows in Version 13: Apple reicht reichlich Funktionen nach

Die überarbeitete All-in-One-Software generiert nun Passwörter und kommt mit ProRes- und ProRAW-Aufnahmen vom iPhone zurecht.

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iCloud-App für Windows – hier der Passwortmanager.

(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan

Apple hat seiner iCloud-Unterstützung für Windows ein wichtiges Update gegönnt. Version 13 der App liefert Unterstützung für Funktionen neuer iPhone-Modelle plus weitere hilfreiche Features, die bislang nur auf dem Mac zur Verfügung standen.

Die im Microsoft Store erhältliche Software ist kostenlos und stellt den Zugriff auf Inhalte von Apples Clouddienst sicher. Neu in Version 13 ist Support für ProRes-Videos und ProRAW-Fotos von aktuellen iPhones, die nun erstmals auch auf Windows-Rechnern lesbar werden. In iCloud Drive kann man nun unter den gemeinsamen Besitzern eines geteilten Ordners oder einer geteilten Datei andere Personen hinzufügen oder wieder löschen.

Die in iCloud für Windows enthaltene iCloud-Passwords-App kann nun zur Generierung starker Passwörter verwendet werden, die dann auch in Apples iCloud-Schlüsselbund landen. Den Passwortmanager selbst gibt es erst seit einigen Monaten – zuvor gab es für Windows-Nutzer keinen Zugriff. Nun erhält auch diese Usergruppe die Möglichkeit, Passwörter zu generieren, wie dies bereits auf Mac, iOS und iPadOS im Safari-Browser möglich ist.

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iCloud für Windows, das ab Windows 10 verfügbar ist, hält ansonsten wie gewohnt Fotos, Videos, E-Mails, Kontakte, Kalender und andere wichtige Informationen aus iCloud unter Windows auf dem aktuellen Stand. Die App benötigt für Mail, Kontakte und Kalender mindestens Outlook 2016 oder neuer, die Passwortfunktion wird unter Chrome (ab Version 91) oder Edge (ab Version 91) zur Verfügung gestellt. Lesezeichen funktionieren zusätzlich auch mit Firefox (ab Version 78).

Die neue App-Version behebt auch eine ganze Reihe von Sicherheitslücken, wie Apple in einem eigenen Supportdokument zusammengefasst hat. Betroffen ist die Windows-Variante von Foundation, die Apple-Bildverarbeitungsroutine ImageIO sowie die Browser-Engine WebKit. In vielen Fällen ist das Ausführen von beliebigem Code möglich, ein WebKit-Bug erlaubt es außerdem, die HSTS-Absicherung zu umgehen. Entsprechend sinnvoll ist ein schnelles Einspielen des Updates.

(bsc)