iMac 2020 im ersten Test: Schnelle Prozessoren, mattes Display

Apples neue 27"-iMacs sind teils schneller als ein mehr als doppelt so teurer Mac Pro. Die Matt-Option für 600 Euro Aufpreis sorgt für Unschärfe.

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iMac 2020

Das Nano-Textur-Display (links) verringert Reflexionen.

Von
  • Leo Becker

Kurz vor Einführung erster Macs mit Apple-Prozessoren hat der Hersteller seine All-in-One-Reihe aktualisiert: Der neue iMac mit 5K-Display setzt auf Intel-Prozessoren der zehnten Core-i-Generation. Das neue Top-Modell bei Apples Standardkonfiguration mit 3,8 GHz 8-Core-i7 ist teilweise schneller als die mehr als doppelt so teuren Gerätereihen iMac Pro und Mac Pro in deren 8-Kern-Konfigurationen, wie der Test von Mac & i ergab.

Die neuen iMacs sind erstmals zudem mit bis zu 10 Kernen erhältlich, auch ein solches Modell für über 5000 Euro war mit im Test. Bei den Grafikchips setzt Apple auf die Serie Radeon Pro 5000 und sorgt so für mehr Leistung bei 3D-Anwendungen und Spielen.

Gegen gut 600 Euro Aufpreis bietet Apple eine entspiegelte Version des hervorragenden, integrierten 5K-Bildschirms mit einer "Nano-Textur" an – ähnlich wie beim kostspieligen Pro Display XDR. Die matte Ausführung sorgt zwar für erheblich weniger Reflexion, ist aber merklich unschärfer, besonders bei der Darstellung von Schrift, wie der ausführliche Test der iMacs 2020 ergab.

Den Arbeitsspeicher können Nutzer beim 27-Zoll-Modell weiterhin selbst aufrüsten, bis zu 128 GByte werden nun vom Hersteller unterstützt. Wer bis über 2650 Euro sparen will, rüstet den Arbeitsspeicher mit Riegeln aus dem freien Handel selbst auf, statt das RAM beim Hersteller zu bestellen. Beim Einbau sollte man aufpassen, dass verschiedene Modulgrößen nicht gemischt werden, sondern in jeweils gleich großen Pärchen in den Slots 1 und 2 sowie 3 und 4 eingesetzt werden – sonst reduziert sich nämlich die Taktrate.

Den Testbericht der neuen iMacs mit Bildern, Benchmarks und Bewertungen lesen Sie auf heise+ sowie in Mac & i Heft 5/2020, das ab dem 1. Oktober erhältlich ist. Abonnenten der Mac & i haben den Test bereits vorab als PDF per E-Mail zugeschickt bekommen. Sollten Sie Abonnent sein und solche Vorabartikel nicht erhalten, haben wir vermutlich Ihre E-Mail-Adresse noch nicht. In dem Fall wenden Sie sich bitte an leserservice@heise.de.

(lbe)