iMac erhält angeblich bald neues Design

Apples All-in-One-Mac könnte zur Entwicklerkonferenz WWDC aktualisiert werden – mit neuem Design und frischer Technik.

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2012 wurde der iMac deutlich dünner – die Vorderseite ist aber seit über einem Jahrzehnt unverändert geblieben.

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Neue iMacs stehen angeblich vor der Tür: Zur Entwicklerkonferenz WWDC wird Apple einem Bericht zufolge ein neues Gehäuse-Design für die All-in-One-Modelle vorstellen, das sich an der Formensprache des aktuellen iPad Pro orientiert sowie auf eine dünnere Bildschirmumrandung setzt, ähnlich dem Pro Display XDR.

Ein Update der iMac-Reihe ist durchaus fällig, sie wurde zuletzt im März 2019 mit leistungsfähigeren Komponenten aktualisiert. Das iMac-Design ist inzwischen seit acht Jahren unverändert geblieben, die Frontansicht hat Apple schon über ein Jahrzehnt nicht mehr erneuert – es wirkt entsprechend veraltet.

Die neuen iMacs setzen offenbar erstmals gleich auf schnelle SSDs: Apple werde aus den neuen Modellen das "Fusion Drive" rauswerfen, wie der Leaker Sonny Dickson schreibt. Das Fusion Drive – eine Kombination aus kleiner SSD und großer, aber langsamer Festplatte – ist derzeit in vielen iMac-Modellen das Standardlaufwerk, selbst im 5K-iMac für 2600 Euro. Eine reine SSD gibt es erst gegen Aufpreis, eigenhändiges Aufrüsten ist nicht vorgesehen und lässt sich bei neueren Modellen nur mit erheblichem Aufwand durchführen (siehe dazu auch SSD im iMac nachrüsten). Zudem werde Apple seinen Sicherheits-Chip T2 in die iMacs bringen, der zugleich als SSD-Controller dient.

In Einstiegsmodellen des billigeren 21,5" iMac verbaut Apple bis heute magnetische Festplatten, die mit lediglich 5400 rpm drehen, was manchen Käufer schnell frustrieren dürfte. Ob diese auch durch SSDs ersetzt werden, bleibt vorerst offen.

Dem Bericht zufolge setzt Apple bei den neuen iMacs zudem auf Grafikkarten aus AMDs 2019 eingeführter Navi-Generation, Details zu den Prozessoren wurden bislang nicht gekannt. Es ist zu vermuten, dass Apple Prozessorvarianten aus Intels 10. Generation für Desktop-Geräte ("Comet Lake") für die neuen iMacs wählt. Im Vorfeld gab es zudem Spekulationen über ein neues iMac-Einstiegsmodell mit 23"-Display. Seit 11 Jahren bietet Apple den iMac nur mit 21,5"- oder 27"-Bildschirm an.

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(lbe)